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Appell des Oberbürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit dem heutigen Tag werden in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens die bisher sehr strengen Corona-Auflagen teilweise gelockert. Dass dies überhaupt möglich ist, haben wir den Bemühungen und der Rücksichtnahme jeder und jedes Einzelnen zu verdanken. Denn nur dadurch, dass Sie, liebe Laupheimerinnen und Laupheimer, die Auflagen der Bundesregierung so diszipliniert und konsequent eingehalten haben, konnte die Verbreitung des Virus erheblich verlangsamt werden. Es fällt oftmals nicht leicht, sich an solche Vorgaben zu halten, insbesondere, wenn man die konkreten Auswirkungen nicht sieht. Doch lassen Sie mich eines sagen: Jedes Bett, welches nicht auf der Intensivstation belegt ist und jedes Beatmungsgerät, welches nicht benötigt wird, ist ein immenser Erfolg. Es ist leider nicht nachzählbar, wie viele Menschenleben durch das Einhalten der Corona-Auflagen bisher geschützt wurden. Obwohl hier kein direkt messbares Resultat festgestellt werden kann, haben Sie die letzten Wochen besonnen und umsichtig reagiert.  Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Rücksicht. Dass nun die Maßnahmen gelockert werden, ist ein Erfolg, der nur gemeinschaftlich erbracht werden konnte.

 

Die Lockerungen sind sowohl für die Wirtschaft, als auch für die Gesellschaft, eine äußerst positive Entwicklung. Schließlich waren die Einschränkungen der letzten Wochen sehr einschneidend. So positiv diese Entwicklungen sind, so verlangen diese dennoch ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassung. Denn mit den Lockerungen sind wiederum Auflagen verbunden, die zum Schutz der Gesundheit eingehalten werden müssen. Bei diesen zahlreichen Veränderungen bleibt jedoch eines bestehen: Alle müssen weiterhin dringend den Mindestabstand und die Hygienemaßnahmen einhalten und diese, wenn möglich, sogar noch verstärken. An dieser Stelle daher meine dringende Bitte: Tragen Sie in der Öffentlichkeit einen Mundschutz. Denn auch wenn wir nun die Möglichkeit haben, wieder alle intensiver am öffentlichen Leben teilzunehmen, so können wir die aktuell niedrige Infektionsrate nur durch erhöhte Wachsamkeit halten. Ein Mundschutz signalisiert eben diese Wachsamkeit. Durch das Tragen eines Mundschutzes wird die Gefahr einer Tröpfcheninfektion durch Husten, Niesen oder Sprechen minimiert. Ebenso kann es zu weniger Schmierinfektionen kommen, da man sich durch die Maske weniger an den Mund oder die Nase fasst. Die Maske, die sonst eher weniger mit etwas positivem verbunden wird, ist in der Zeit der Corona-Krise ein Zeichen der Solidarität. Eine Maske zu tragen, egal, ob es sich dabei um ein sogenanntes „Facie“, eine medizinische Maske oder ein Kleidungsstück wie einen Schal oder einen Loop handelt, zeigt, dass man sowohl auf den Schutz der anderen, wie auch auf den eigenen, hohen Wert legt. Bitte tragen auch Sie daher als Zeichen Ihrer Solidarität und Rücksicht in der Öffentlichkeit einen Mundschutz und halten auch weiterhin den Mindestabstand und die Hygienemaßnahmen ein. Nur so können ein erneuter Anstieg der Infektionszahlen und eine damit einhergehende Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden. Steigt die Anzahl der Infizierten rapide an, müssen die Beschränkungen verschärft werden. Daher bitte ich Sie, jetzt nicht in Ihren Bemühungen locker zu lassen, sondern weiterhin so rücksichtsvoll und bedacht miteinander umzugehen. Ihnen weiterhin alles Gute und vor allem ganz viel Gesundheit!

Ihr Gerold Rechle
Oberbürgermeister der Stadt Laupheim

Appell an die Bürger von Oberbürgermeister Gerold Rechle

Hier finden Sie den Appell vom 18.03.20 von Oberbürgermeister Gerold Rechle als Download

 

Kontakte und Telefonnummern

 

Stadt Laupheim

Gerne ist die Stadtverwaltung Laupheim für Sie da:
Bildung und Betreuung – 07392 704-214
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – 07392 704-166
Wirtschaftsförderung – 07392 704-156

Bitte beachten Sie, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Laupheim keine Auskünfte zu gesundheitsrelevanten Fragen geben können.

 

Das Landes-Gesundheitsamt

Sie haben Fragen zu dem Corona-Virus. Das Landes-Gesundheitsamt von Baden-Württemberg hat eine extra Telefon-Hotline dafür bereitgestellt. Hier können alle Bürgerinnen und Bürger anrufen. Sie können zu diesen Zeiten anrufen:

Montag bis Sonntag von 9 Uhr bis 18 Uhr unter 0711 904 39 555

 

Gesundheitsamt Landkreis Biberach

Sie haben eine sehr dringende Frage. Dann können Sie auch beim Gesundheitsamt vom Landkreis Biberach anrufen. Sie können zu diesen Zeiten anrufen:

Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr Samstag, Sonntag von 10 Uhr bis 14 Uhr unter 07351 527070

 

Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

Sie können bei dem Patienten-Service anrufen. Der Service ist für ganz Deutschland. Sie können zu diesen Zeiten anrufen:

Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr unter          116 117. Sie müssen keine Vorwahl wählen.

 

Wichtige Webseiten für mehr Informationen

Informationen über das neuartige Coronavirus für die Fachöffentlichkeit sind unter www.rki.de/covid-19 abrufbar.

Informationen für Bürgerinnen und Bürger, darunter Hygienetipps und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ), stellt die BZgA unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung.