Familien

Schrittweise Umsetzung eines reduzierten Regelbetriebs in Kindertageseinrichtungen

Der reduzierte Regelbetrieb soll allen Kindern die Möglichkeit bieten, sofern dies in der jeweiligen Kita aufgrund räumlicher und personeller Kapazität möglich ist, soziale Kontakte mit Gleichaltrigen, zumindest für eine beschränkte Zeitdauer, zu pflegen und dadurch ein Stück Alltag zurück zu erhalten. Eine gezielte, am Bedarf der Eltern ausgerichtete Betreuungsentlastung, kann durch den reduzierten Regelbetrieb nicht erzielt werden, da zum einen bestimmte Hygienevorschriften eingehalten werden müssen und zudem nur begrenzte personelle Kapazitäten zur Verfügung stehen. So muss beachtet werden, dass ein Teil der Erzieherinnen und Erzieher zur Risikogruppe zählt und daher nicht für die Betreuung zur Verfügung steht.

Da für jede Einrichtung ein individuelles Betreuungskonzept erarbeiten muss, welches sowohl die räumlichen als auch personellen Gegebenheiten berücksichtig, konnte der reduzierte Regelbetrieb noch nicht ab dem 18.05.2020 starten. Wir bitten Sie hierfür um Verständnis. Jede Kita wird die Erziehungsberechtigten persönlich, per Mail, Brief oder telefonisch, informieren, wann es soweit ist und die Kita wieder für die Kinder geöffnet ist. Dies wird spätestens Mitte nächster Woche der Fall sein.

Weitere Informationen bezüglich des reduzierten Regelbetriebes in Kindertageseinrichtungen finden Sie hier.

 

 

Schrittweise Öffnung der öffentlichen Spielplätze wird in den nächsten Tagen umgesetzt

Laut dem Beschluss der Landesregierung können Spielplätze ab dem 6. Mai, unter Berücksichtigung erhöhter Hygiene- und Schutzmaßnahmen, wieder geöffnet werden. Laut der Empfehlung der Landesregierung vom 5. Mai gilt auf den Spielplätzen eine Zugangsbegrenzung mit durchschnittlich maximal einem Kind je 10 m² Spielplatzfläche. 10 m² Außengelände je Kind entsprechen auch der Empfehlung des Landesjugendamtes für die Kindertagesbetreuung. Da die Spielplätze allerdings eine unterschiedliche Größe aufweisen, muss dementsprechend die Anzahl der Kinder, welche diesen gleichzeitig nutzen dürfen, definiert werden. Die Begrenzung bezieht sich dabei auf die Kinder, Erwachsene sind davon ausgenommen, da diese sich zumeist am Rande des Spielplatzes aufhalten. Bei insgesamt 34 öffentlichen Spielplätzen in Laupheim und allen Ortsteilen, ist daher keine sofortige Öffnung aller Spielplätze möglich. Zunächst werden ab dem 7. Mai der Spielplatz im Schlosspark, das Hubramobil sowie die Spielplätze beim Quartiersplatz, im Ringelhauser Park, am Bronner Berg und am Klausenteich wiedergeöffnet. Alle weiteren Spielplätze folgen, wobei bis zum Wochenende voraussichtlich wieder alle Spielplätze geöffnet werden. Für die Nutzung der Spielplätze gelten bis auf Weiteres folgende Regelungen: Die Anzahl der Kinder ist je nach Größe des jeweiligen Spielplatzes beschränkt und darf nicht überschritten werden. Gemeinsames Essen und Trinken mit anderen Kindern ist auf dem Spielplatz untersagt. Kinder dürfen nicht alleine, sondern nur in Begleitung eines Erwachsenen, die Spielplätze nutzen. Da vor allem kleine Kinder den Mindestabstand schlecht einhalten können, ist es notwendig, dass eine erwachsene Begleitperson die Situation im Blick behält. Von der Öffnung der Spielplätze ist der Skateanlage ausgenommen, da diese laut Corona-Verordnung zu Sportanlagen und Sportstätten zählt. Diese bleiben vorerst noch geschlossen.

 

Elternbeiträge für Monat Mai

Da auch im Mai die reguläre Kinderbetreuung nicht im gewohnten Umfang stattfinden kann, hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit den kirchlichen und freien Trägern beschlossen, den Elternbeitrag für den Monat Mai auszusetzen. Dies gilt für alle Erziehungsberechtigten, die nicht die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Für die Nutzung der erweiterten Notbetreuung werden Elternbeiträge gesondert erhoben.

Musikschule Gregorianum öffnet ab 11. Mai wieder für bestimmte Fachbereiche

Laut Pressemitteilung des Kultusministeriums vom 4. Mai, können Musikschulen ab 6. Mai den Einzelunterricht an Streich-, Tast-, Zupf- und Schlaginstrumenten wiederaufnehmen. Der Unterricht für Blasinstrumente und Gesang ist weiterhin nur als Online-Unterricht möglich. Die Musikschulleiter innerhalb der Region 11 (Ulm-Biberach) sind in ihrer Videokonferenz am 4. Mai übereingekommen, die Musikschulen ab Montag, dem 11. Mai, für die oben genannten Fachbereiche zu öffnen.

Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes erfolgt auch in der Musikschule Gregorianum unter strengen Auflagen gemäß des Hygieneschutzes. Alle Räume, in denen Klavierunterricht erteilt wird, sind mit zwei Klavieren ausgestattet. Der Abstand von mind. 1,5 Metern kann in allen für den Einzelunterricht genutzten Unterrichtsräumen gewährleistet werden. Zwischen den einzelnen Unterrichtseinheiten werden kurze Pausen zum Belüften der Räume eingelegt. Gelegenheiten zum Händewaschen sind ausreichend vorhanden und werden durch die Bereitstellung von Handdesinfektionsmitteln ergänzt. Beim Betreten der Musikschule gibt es eine Einlasskontrolle, bei der die Schüler nochmals über die Hygienemaßnahmen aufgeklärt werden. Der Aufenthalt von Personen in der Musikschule wird protokolliert. Die Musikschule Gregorianum wäre aufgrund der getroffenen Vorkehrungen (bis zu drei Meter Abstand zwischen Schülern und Lehrern, Bereitstellung von Plexiglastrennwänden) schon jetzt in der Lage gewesen, Bläserunterricht als Präsenzunterricht abzuhalten. Ein Beginn des Präsenzunterrichts an Blasinstrumenten und Gesang wird allerdings erst nach den Pfingstferien in Erwägung gezogen. Die Eltern der Musikschülerinnen und Musikschüler werden aktuell über die Homepage der Schule – www.musikschule-laupheim.de –auf dem Laufenden gehalten. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit der Wiederöffnung unter diesen Bedingungen sowohl den Anforderungen zur Eindämmung der Corona-Epidemie als auch der schrittweisen Normalisierung des Unterrichtsalltags Rechnung tragen“, erklärt Richard Brenner, Leiter der Musikschule Gregorianum.

Voraussetzung für die Notbetreuung 

Nachdem durch die Landesregierung der Beschluss gefasst wurde, die Notbetreuung ab Montag, dem 27. April, auszuweiten, weist die Stadtverwaltung Laupheim auf einige Voraussetzungen diesbezüglich hin. Sämtliche benötigte Unterlagen sowie Bescheinigungen müssen vollständig und direkt bei der jeweiligen Betreuungseinrichtung, bzw. Schule, welche das Kind bzw. die Kinder sonst regulär betreut, abgegeben werden. Die Betreuungszeiten der jeweiligen Schule können auf der Schulhomepage eingesehen werden. Da nur eine begrenzte Anzahl an Notbetreuungsplätzen zur Verfügung steht, werden die Anträge nach bestimmten Kriterien bewertet. So haben Kinder, bei denen ein Erziehungsberechtigter in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig ist, Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist sowie Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben, Vorrang. Nach Prüfung der Kriterien versendet die jeweilige Bildungseinrichtung, bzw. Schule eine Bestätigung über die Aufnahme des Kindes, bzw. der Kinder. Die Stadt Laupheim verweist darauf, dass erst nach Erhalt der Bestätigung eine Aufnahme in der Notbetreuung möglich ist. Kinder, deren Eltern keine Bestätigung erhalten haben, können ihr Kind nicht zur Notbetreuung bringen. Auch gilt hierbei zu beachten, dass eine Bestätigung keine über Wochen hinaus gültige Garantie für einen Betreuungsplatz in der Notbetreuung darstellt. Ebenso gilt zu beachten, dass für die Notbetreuung ein Elternbeitrag erhoben wird. Die Stadt Laupheim bittet die Bürgerinnen und Bürger, die Notbetreuung nur wahrzunehmen, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit gewährleistet werden kann. Im Sinne des Infektionsschutzes ist es wichtig, dass auch in den Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen der direkte soziale Kontakt weiterhin so gering wie möglich gehalten wird, um potenzielle Infektionsketten zu unterbinden.

Ausweitung der Notbetreuung ab Montag, 27. April

Vom 27. April 2020 an wird die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege, an Grundschulen sowie an den weiterführenden Schulen ausgeweitet. Aus Gründen des Infektionsschutzes wird die Erweiterung auch künftig nur einen begrenzten Personenkreis umfassen können. Auch müssen Hygienevorschriften bezüglich der Gruppen- bzw. Klassengröße eingehalten werden (zulässige Gruppengröße bei Kindertageseinrichtungen: Hälfte der genehmigten Gruppengröße; in Schulen: Hälfte des für die jeweilige Schulart geltenden Klassenteilers).

Es werden künftig auch Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse in die Notbetreuung miteinbezogen. Neu ist zudem, dass nun nicht nur für Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur tätig sind, eine Notbetreuung möglich ist, sondern grundsätzlich für Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte, beziehungsweise die oder der Alleinerziehende, einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten.

Auf der Internetseite der Stadt Laupheim (coronainfo-laupheim.de) ist ein neues Anmeldeformular für die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen und den Schulen bereits eingestellt. Auf dem ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldeformular müssen die Erziehungsberechtigten versichern, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Ebenso ist auf der Internetseite ein Formular eingestellt, welches durch die Arbeitgeber auszufüllen ist. Hierdurch bestätigt der Arbeitgeber, dass der jeweilige Erziehungsberechtigte am Arbeitsplatz unabkömmlich ist und für sie/ihn Präsenzpflicht am Arbeitsplatz besteht. Bei selbständig oder freiberuflich Tätigen muss eine Eigenbescheinigung vorgelegt werden.

Die Notbetreuung findet in der jeweiligen Einrichtung (Kita bzw. Schule), die das Kind bislang besucht, durch deren Personal, in möglichst kleinen Gruppen statt. In dieser Einrichtung müssen die Anmeldung sowie die Bescheinigung des Arbeitgebers per E-Mail oder schriftlich eingereicht werden.

Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, haben Kinder Vorrang, bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur (gemäß Corona-Verordnung) arbeitet und unabkömmlich ist, Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist sowie Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben.

Hierbei muss besonders beachtet werden, dass die Anmeldung sowie sämtliche Unterlagen bei den jeweiligen Betreuungseinrichtungen vollständig abgegeben werden müssen. Nach Prüfung der Unterlagen erhalten die Erziehungsberechtigten eine Bestätigung der jeweiligen Einrichtung über die Annahme des Antrages. Erst nach Erhalt der Bestätigung, kann das Kind bzw. die Kinder betreut werden.

Hier finden Sie die aktuellen Formulare für die Notbetreuung:

Aktuelles Anmeldeformular für Kindergarten- und Kita-Kinder

Aktuelles Anmeldeformular für Schulkinder

Arbeitgeberbescheinigung

Eigenbescheinigung für Selbstständige und Freiberufler

Notfallbetreuung für Kinder von Beschäftigten in kritischen Infrastrukturen während der Osterferien

Um Erziehungsberechtigte, die in der kritischen Infrastruktur tätig sind, nach Kräften zu unterstützen wird auch während der Osterferien eine Notfallbetreuung angeboten. Diese richtet sich an Krippe- und Kindergartenkinder sowie Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der Klassenstufen 5 und 6 der weiterführenden Schulen.

Wie bisher handelt es sich ausdrücklich um eine Notfallversorgung für Kinder, deren Erziehungsberechtigte beide, im Falle von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind.

Zur kritischen Infrastruktur zählt insbesondere:

  • die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen medizinischen Produkten),
  • die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Bundeswehr),
  • die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung und öffentliche Verwaltung) sowie
  • die Lebensmittelbranche (Lebensmittelproduktion und Lebensmitteleinzelhandel) deren Betrieb sicherzustellen ist.

Neuerdings sind Erziehungsberechtigte Alleinerziehenden gleichgestellt, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist. Zur Orientierung gibt das Land eine Aufzählung solcher schwerwiegenden Gründe vor. Unter die Aufzählung fallen beispielsweise Erziehungsberechtigte deren:

  • Partner*in zu Hause einen Pflegefall ab Pflegegrad 3 betreut.
  • Partner*in ein Kind oder einen Erwachsenen mit Behinderung zu Hause betreut.
  • Partner*in als Patient in einer Klinik zur stationären Behandlung ist.
  • Partner*in selbst erkrankt oder behindert und dadurch an der Betreuung gehindert ist.
  • Partner*in schwanger mit Komplikationen ist.
  • Partner*in in einem anderen Wohnort als dem Wohnort in Quarantäne ist oder nicht zurückreisen kann.
  • Partner*in für die Notfallbetreuung an einer Schule oder Kita eingesetzt wird.
  • Partner*in sich in einer Rehabilitationsmaßnahme befindet.

Wer weder in den Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig ist noch aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist, kann die Notversorgung nicht in Anspruch nehmen.

Bei betroffenen Familien deren Kinder bereits betreut werden, ist es ausreichend, diesbezüglich in der jeweiligen Notfallbetreuungsgruppe Rückmeldung zu geben. Neuer Betreuungsbedarf kann über das auf der städtischen Homepage hinterlegte Formular an betreuung@laupheim.de oder direkt bei der jeweiligen Einrichtung gemeldet werden.

Elternbeiträge werden für den Monat April ausgesetzt

Um die Erziehungsberechtigten in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, setzt die Stadtverwaltung Laupheim die Elternbeiträge für den Monat April aus. Damit folgt die Stadtverwaltung Laupheim der einheitlich ausgegebenen Empfehlung des Städte- und Gemeindetags. Die Aussetzung umfasst sowohl die Elternbeiträge für die Kindertagesstätten und Kindergärten als auch die Elternbeiträge für die Schulkindbetreuung an den Grundschulen. Die Entscheidung gilt für alle Laupheimer Betreuungseinrichtungen sowie die der Ortsteile. Diese Vorgehensweise wurde mit den kirchlichen und freien Trägern der Kinderbetreuungseinrichtungen in Laupheim abgestimmt. Das Aussetzen der Elternbeiträge gilt auch für Erziehungsberechtigte, deren Kinder derzeit in der Notfallbetreuung versorgt werden. Damit möchte sich die Stadt Laupheim für das großartige Engagement der Väter und Mütter bedanken, die in den verschiedenen Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. Derzeit werden die Elternbeiträge ausgesetzt, ob diese für den Monat April ganz erlassen werden, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Infos zur häuslichen Quarantäne sowie Tipps für Eltern des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) hat zwei Informationsbroschüren mit den Titeln „Tipps bei häuslicher Quarantäne“ sowie „COVID-19 -Tipps für Eltern“ veröffentlicht. „In den „Tipps bei häuslicher Quarantäne“ geht das BBK als Ergänzung zu medizinischen Handreichungen auf psychosoziale Bedürfnisse und Fragestellungen vor dem Hintergrund einer ungewohnten Situation ein und gibt praktische Tipps. Der Flyer „COVID-19: Tipps für Eltern“ spricht gezielt die Gruppe der Familien und Betreuungspersonen von Kindern an: Wie gehe ich mit veränderten Verhaltensweisen um? Wie kann ich mein Kind oder meinen Schützling bestmöglich unterstützen?“

Die beiden Broschüren sind direkt im Text zum Download verlinkt.

Beschäftigungsangebote für ältere Menschen

Genau wie für Kinder und Jugendliche gibt es auch für ältere Menschen online Beschäftigungsangebote. Auf der Seite mal-alt-werden.de gibt es vielfältige Anregungen, von Liedern, Geschichten, Spielen oder andere kreative Ideen.

Klicken Sie hier, um direkt auf die Seite weitergeleitet zu werden.

 

Hinweise für pflegende Angehörige

Das Coronavirus stellt vor allem für ältere Menschen ein Risiko dar. Pflegende Angehörige können daher verunsichert sein, ob Sie in der Pflege Ihrer Liebsten noch etwas beachten können. Anbei finden Sie ein Informationsblatt des Verbandes Pflegehilfe GmbH, welches sich an Pflegende Angehörige richtet. Der Verband Pflegehilfe kann auch telefonisch unter 06131/83 82 160 erreicht werden.

Hier finden Sie das Informationsblatt des Verbandes Pflegehilfe GmbH.

Notfallbetreuung für Kinder von Beschäftigten in kritischen Infrastrukturen Informationen und Anmeldeformulare

Aufgrund der Entscheidung der baden-württembergischen Landesregierung, die Schulen und Kindertageseinrichtungen im Land vorsorglich zu schließen, um einer raschen Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, werden auch alle Laupheimer Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Dienstag, 17. März, bis zum Ende der Osterferien geschlossen bleiben.

Die Stadtverwaltung organisiert für Krippe- und Kindergarten-Kinder, Kinder der Kindertagespflege und Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der Klassenstufen 5 und 6 der weiterführenden Schulen ab Dienstag, 17. März in den jeweiligen Einrichtungen bzw. Schulen eine Notfallbetreuung zu den dort üblichen Betreuungs- bzw. Schulzeiten.

Es handelt sich ausdrücklich um eine Notfallversorgung für Kinder, deren Erziehungsberechtigte beide, im Falle von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. Wer nicht in diesen Bereichen tätig ist, kann die Notversorgung nicht in Anspruch nehmen.

Zur kritischen Infrastruktur zählt insbesondere die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizin-Produkten), die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Bundeswehr), die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung und öffentliche Verwaltung) sowie die Lebensmittelbranche (Lebensmittelproduktion und Lebensmitteleinzelhandel) deren Betrieb sicherzustellen ist.

Betroffene Familien sollten sich direkt am Montag an die jeweiligen Einrichtungsleitungen und Schulsekretariate wenden oder die hier hinterlegten Formulare ausfüllen und an betreuung@laupheim.de schicken oder sich telefonisch unter 704-214 an die Stadtverwaltung wenden.

FAQ Schließung Schulen und Kindertageseinrichtung

Das Landratsamt Biberach stellt einen umfangreichen Fragen- und Antwortenkatalog mit vielen hilfreichen Informationen zur Verfügung. Sie können das Dokument hier herunterladen. 

Die derzeitigen Beschränkungen sind für viele Menschen eine große Belastung. Manche Betroffene können aufgrund der Einschränkungen dem gewaltbereiten Partner nicht ausweichen. Kinder, deren Zuhause leider durch ein gewalttätiges Umfeld geprägt ist, verlieren durch die Schließung von Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen einen wichtigen Schutzraum. Menschen mit Depressionen oder anderen psychischen Belastungen können ihre Therapeuten nicht sehen und verlieren aufgrund den Beschränkungen die für Sie sehr wichtigen Routinen. Anbei Telefonnummern und Links für Betroffene.

Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222

Kinder- und Jugendtelefon: 0800 111 0 333

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 0800 0 116 016

Sucht- und Drogenhotline: 01805 31 30 31

Anbei finden Sie die Links der Telefonseelsorge und der Hompage von Frauen gegen Gewalt e.V.