Familien

Bildungs- und Betreuungseinrichtungen bleiben bis 31. Januar geschlossen

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Pandemie hat die Landesregierung beschlossen, die Bildungs- und Betreuungseinrichtungen frühestens ab dem 01.02.2021 wieder zu öffnen. Die Notbetreuung wird dementsprechend bis zum 31. Januar weiterhin angeboten. Die Formulare zur Anmeldung  für die Notbetreuung erhalten die Erziehungsberechtigten ab sofort von ihren Betreuungseinrichtungen.

Derzeit wird im Städte- und Gemeindetag noch der Erlass der Kita-Gebühren geprüft, sobald dazu eine Entscheidung vorliegt, wird dies direkt an die Erziehungsberechtigten und über die Presse kommuniziert. Wir bitten daher von Anfragen diesbezüglich abzusehen.

Kinderbetreuung im Januar

Mit Beschluss der Bundesregierung vom 5. Januar sollen die aktuellen Maßnahmen bis zum 31. Januar verlängert werden. Im Falle der Kinderbetreuung bleiben Bildungs- und Betreuungseinrichtungen deutschlandweit damit bis zum 31. Januar geschlossen. Das Land Baden-Württemberg behält sich jedoch vor, die Kindertageseinrichtungen unter bestimmten Umständen bereits ab dem 18. Januar 2021 wieder zu öffnen.

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport schreibt hierzu: Zielsetzung ist, Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege sowie Grundschulen und SBBZ mit den weiteren Förderschwerpunkten sowie Schulkindergärten ab dem 18. Januar wieder flächendeckend zu öffnen. Auch für die Abschlussklassen soll es ab dem 18. Januar nach Möglichkeit mit dem Präsenzunterricht weitergehen. Dazu wird es auf der Basis aktueller Daten erneut Gespräche geben.

Im Laufe der nächsten Woche werden vermutlich an die Presse und die Kommunen weitere Informationen weitergeleitet, ob nun die genannten Bildungseinrichtungen ab dem 18. Januar geöffnet werden oder weiterhin geschlossen bleiben. Hierzu erhalten die Erziehungsberechtigten von den Kindertagesstädten und Kindergärten weitere Informationen. Bezüglich der Regelungen an den einzelnen Schulen können die Erziehungsberechtigten auf die jeweiligen Schulen zugehen.

Notbetreuung in Laupheimer Kindergärten und Schulen

In Baden-Württemberg werden Schulen und Kindertageseinrichtungen in der Zeit von Mittwoch, 16. Dezember, bis einschließlich Sonntag, 17. Januar, geschlossen. Für die Kinder in Kindertageseinrichtungen wird an den regulären Öffnungstagen in dieser Zeit eine Notbetreuung eingerichtet, für Schulkinder findet eine Betreuung an den verbleibenden Schultagen, 16. bis 22. Dezember statt. Die Notbetreuung erfolgt durch die jeweiligen Betreuungskräfte bzw. Lehrkräfte. Anspruch auf Notbetreuung haben Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte, beziehungsweise die oder der Alleinerziehende, von ihrem Arbeitsgeber als unabkömmlich gelten. Dies gilt für Präsenzarbeitsplätze sowie für Home-Office-Arbeitsplätze gleichermaßen. Die Erziehungsberechtigten können hierbei direkt auf die Einrichtungen zugehen.

Ihre Fragen – Unsere Antworten

Die aktuelle Situation verlangte und verlangt den Familien, den Erzieherinnen und Erziehern sowie der Stadtverwaltung ein hohes Maß an Flexibilität und Belastbarkeit ab. Die letzten Wochen und Monate waren für uns alle im wahrsten Sinne des Wortes außergewöhnlich. Aufgrund der schwer vorauszusehenden Entwicklung der Pandemie sowie der ständigen Änderungen, welche durch Verordnungen, Auflagen und Lockerungen entstehen, war in dieser Zeit eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten, den Kitas und der Stadtverwaltung nur erschwert möglich. An dieser Stelle gehen wir gerne auf die Fragen der Erziehungsberechtigten ein und beantworten diese gesammelt für alle Kitas in Laupheim. Hier finden Sie eine Auswahl an Fragen und unsere Antworten dazu, diese werden bei weiteren Fragen gerne ergänzt.

Die FAQ bezüglich Bildung und Betreuung finden sie hier.

Elternbeiträge für Monat Mai

Da auch im Mai die reguläre Kinderbetreuung nicht im gewohnten Umfang stattfinden kann, hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit den kirchlichen und freien Trägern beschlossen, den Elternbeitrag für den Monat Mai auszusetzen. Dies gilt für alle Erziehungsberechtigten, die nicht die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Für die Nutzung der erweiterten Notbetreuung werden Elternbeiträge gesondert erhoben.

Elternbeiträge werden für den Monat April ausgesetzt

Um die Erziehungsberechtigten in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, setzt die Stadtverwaltung Laupheim die Elternbeiträge für den Monat April aus. Damit folgt die Stadtverwaltung Laupheim der einheitlich ausgegebenen Empfehlung des Städte- und Gemeindetags. Die Aussetzung umfasst sowohl die Elternbeiträge für die Kindertagesstätten und Kindergärten als auch die Elternbeiträge für die Schulkindbetreuung an den Grundschulen. Die Entscheidung gilt für alle Laupheimer Betreuungseinrichtungen sowie die der Ortsteile. Diese Vorgehensweise wurde mit den kirchlichen und freien Trägern der Kinderbetreuungseinrichtungen in Laupheim abgestimmt. Das Aussetzen der Elternbeiträge gilt auch für Erziehungsberechtigte, deren Kinder derzeit in der Notfallbetreuung versorgt werden. Damit möchte sich die Stadt Laupheim für das großartige Engagement der Väter und Mütter bedanken, die in den verschiedenen Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. Derzeit werden die Elternbeiträge ausgesetzt, ob diese für den Monat April ganz erlassen werden, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Infos zur häuslichen Quarantäne sowie Tipps für Eltern des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) hat zwei Informationsbroschüren mit den Titeln „Tipps bei häuslicher Quarantäne“ sowie „COVID-19 -Tipps für Eltern“ veröffentlicht. „In den „Tipps bei häuslicher Quarantäne“ geht das BBK als Ergänzung zu medizinischen Handreichungen auf psychosoziale Bedürfnisse und Fragestellungen vor dem Hintergrund einer ungewohnten Situation ein und gibt praktische Tipps. Der Flyer „COVID-19: Tipps für Eltern“ spricht gezielt die Gruppe der Familien und Betreuungspersonen von Kindern an: Wie gehe ich mit veränderten Verhaltensweisen um? Wie kann ich mein Kind oder meinen Schützling bestmöglich unterstützen?“

Die beiden Broschüren sind direkt im Text zum Download verlinkt.

Beschäftigungsangebote für ältere Menschen

Genau wie für Kinder und Jugendliche gibt es auch für ältere Menschen online Beschäftigungsangebote. Auf der Seite mal-alt-werden.de gibt es vielfältige Anregungen, von Liedern, Geschichten, Spielen oder andere kreative Ideen.

Klicken Sie hier, um direkt auf die Seite weitergeleitet zu werden.

 

Hinweise für pflegende Angehörige

Das Coronavirus stellt vor allem für ältere Menschen ein Risiko dar. Pflegende Angehörige können daher verunsichert sein, ob Sie in der Pflege Ihrer Liebsten noch etwas beachten können. Anbei finden Sie ein Informationsblatt des Verbandes Pflegehilfe GmbH, welches sich an Pflegende Angehörige richtet. Der Verband Pflegehilfe kann auch telefonisch unter 06131/83 82 160 erreicht werden.

Hier finden Sie das Informationsblatt des Verbandes Pflegehilfe GmbH.

Die derzeitigen Beschränkungen sind für viele Menschen eine große Belastung. Manche Betroffene können aufgrund der Einschränkungen dem gewaltbereiten Partner nicht ausweichen. Kinder, deren Zuhause leider durch ein gewalttätiges Umfeld geprägt ist, verlieren durch die Schließung von Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen einen wichtigen Schutzraum. Menschen mit Depressionen oder anderen psychischen Belastungen können ihre Therapeuten nicht sehen und verlieren aufgrund den Beschränkungen die für Sie sehr wichtigen Routinen. Anbei Telefonnummern und Links für Betroffene.

Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222

Kinder- und Jugendtelefon: 0800 111 0 333

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 0800 0 116 016

Sucht- und Drogenhotline: 01805 31 30 31

Anbei finden Sie die Links der Telefonseelsorge und der Hompage von Frauen gegen Gewalt e.V.