Öffentliches Leben

Informationen zu dem Covid-19-Schnelltestzentrum

 

Was ist das Covid-19-Schnelltestzentrum?

Das Covid-19-Schnelltestzentrum soll dazu dienen, unerkannte Corona-Infektionen zu ermitteln, wodurch das Pandemiegeschehen langfristig gebremst werden soll. Es ist als Ergänzung zur bisherigen nationalen Teststrategie gedacht und wurde, unter der Leitung des Amtes für Brand- und Bevölkerungsschutz, von der Stadt Laupheim errichtet. Im Zentrum können sich die Bürgerinnen und Bürger testen lassen, die ein wichtiges Anliegen, jedoch weder Symptome, noch eine anderweitige Testmöglichkeit haben.

 

Wann ist das Schnelltestzentrum geöffnet?

Das Schnelltestzentrum ist zweimal die Woche geöffnet: Immer am Dienstag von 17 Uhr bis 20 Uhr und am Samstag von 10 Uhr bis 16 Uhr.

 

Wo befindet sich das Schnelltestzentrum?

Im ehemaligen Rentschler Gebäude, in der Mittelstraße 18. Personen, die sich mittels eines Schnelltest testen lassen möchten, betreten das Gebäude von der Mittelstraße aus.

 

Wer kann im Schnelltestzentrum getestet werden?

Das Angebot richtet sich an Bürgerinnen und Bürger der Stadt Laupheim sowie der Ortsteile und ebenso an Personen, die nachweislich in Laupheim oder den Ortsteilen arbeiten. Testen lassen kann sich jeder, der symptomfrei sowie keine Kontaktperson ist und zudem keine andere Möglichkeit hat, sich testen zu lassen. Personen, die anderweitig testberechtigt sind, wie beispielsweise Lehrerinnen und Lehrer oder Erzieherinnen und Erzieher, sollen weiterhin das bestehende Testangebot in den Arztpraxen wahrnehmen, um die begrenzten Ressourcen für andere freizuhalten.

 

Muss man sich für einen Test vorher anmelden?

Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Allerdings ist zu beachten, dass gerade zu Beginn nicht alle Interessierten sofort getestet werden können. Daher sollte man sich nur testen lassen, wenn man ein äußerst wichtiges Anliegen hat (z.B. einen Besuch bei Angehörigen, die der Risikogruppe angehören) oder sich versichern will, nicht an einer asymptomatischen Infektion zu leiden.

 

Muss man für die Testung etwas bezahlen?

Nein, die Tests sind kostenfrei.

 

Wie soll man sich vor Ort verhalten?

Der Wartebereich ist ausgeschildert. Es ist darauf zu achten, dass zu anderen Personen der Mindestabstand eingehalten wird und das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutz ist verpflichtend. Falls es zu einem großen Andrang kommt, werden Ordnungsmaßnahmen getroffen. Es kann gerade am Anfang dazu kommen, dass nicht alle, die gerne getestet werden wollen, sich sofort testen lassen können. Daher wird um Verständnis und Geduld gebeten. Das Schnelltestzentrum ist als langfristige Ergänzung angelegt, daher wird das Angebot auch die nächsten Wochen noch bestehen.

 

Wie wird getestet?

Durch einen Abstrich aus dem Rachen, der mittels eines dünnen Wattetupfers durch die Nase genommen wird, werden in einem Schnelltestverfahren Bestandteile des Coronavirus innerhalb von 15 bis 30 Minuten nachgewiesen. Vor dem Test muss daher dringend mitgeteilt werden, ob Medikamente zur Blutverdünnung genommen werden oder ob eine Blutgerinnungsstörung vorliegt.

 

Um welche Art von Test handelt es sich?

Bei dem Schnelltestzentrum kommen Antigen-Schnelltests für SARS-CoV-2 zum Einsatz. Dabei wird durch geschultes Personal ein Nasen- oder Rachenabstrich gemacht, wobei im Gegensatz zu einem PCR-Test die Auswertung direkt vor Ort erfolgt.

 

Wann erhält man das Ergebnis und wie wird dies mitgeteilt?

Der Test wird vor Ort ausgewertet. Innerhalb von 15 bis 30 Minuten wird mittels des Antigen-Schnelltests ermittelt, ob ein positives oder negatives Ergebnis vorliegt. Liegt ein positives Testergebnis vor, erhalten Positiv-Getestete ein entsprechendes Merkblatt mit Verhaltensempfehlungen. Sie müssen sich dann schnellstmöglich und direkt in häusliche Quarantäne begeben. Bei Vorliegen einen negativen Befundes, kann man – auf Anfrage – auch ein Attest dafür erhalten.

 

Was passiert mit den Daten die bei der Registrierung erhoben werden?

Vor dem Test müssen Interessierte ein Registrierungsformular gewissenhaft und leserlich ausfüllen, damit die Nachverfolgung im Falle eines positiven Testergebnis möglich ist. Ist letzteres der Fall, dann erfolgt gemäß des Infektionsschutzgesetz eine namentliche Meldung an das zuständige Gesundheitsamt. Sollte das Testergebnis negativ sein, werden die Daten nicht gespeichert und weiterverarbeitet, sondern sofort vernichtet.

 

Was passiert bei einem positiven Ergebnis?

Bei einem positiven Befund werden die Daten an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet. Die Positiv-Getesteten erhalten ein entsprechendes Merkblatt mit Verhaltensempfehlungen und müssen sich schnellstmöglich in häusliche Quarantäne begeben. Das Gesundheitsamt nimmt dann Kontakt mit den betroffenen Personen auf.

 

Muss man etwas für den Test mitbringen?

Um die Daten abzugleichen, sollte ein Ausweisdokument, Personalausweis oder Reisepass, mitgebracht werden.

 

Ist das Gebäude barrierefrei?

Für Menschen mit einer Gehbehinderung stehen technische Unterstützungsmittel, wie beispielsweise Rollstühle, bereit, um einen barrierefreien Zugang zu erhalten. Menschen, die beispielsweise eine Sehbehinderung haben, werden durch die Helfer vor Ort unterstützt.

 

Wohin wendet man sich, wenn man einen Verdacht auf eine Corona-Infektion oder sogar schon Symptome hat?

Personen, die Symptome aufweisen oder als Kontaktpersonen gelten, müssen sich an ihre Hausarztpraxis oder eine Coronaschwerpunktpraxis wenden. In diesen Fällen darf keinesfalls das Schnelltestzentrum aufgesucht werden.

 

Kann man auch in Apotheken Schnelltests machen lassen?

Aktuell bieten die Apotheken in Laupheim keine Durchführung von Schnelltests in ihren Räumlichkeiten an. Eine Durchmischung von Risikopatienten, die ihre Medikamente abholen, und eventuell Covid-Positiven, die zum Test erscheinen, muss vermieden werden.

 

 

 

Informationen zu Schnelltests  

Nachdem das Bundesinstitut für Arzneimittel am Mittwoch, 24. Februar die ersten Laien-Schnelltests zugelassen hat, werden für Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Wochen Selbsttestungen möglich sein. Diese Tests können, sobald diese geliefert wurden, unter anderem in Apotheken erworben werden. Aktuell bieten die Apotheken in Laupheim keine Durchführung von Schnelltests in ihren Räumlichkeiten an. Eine Durchmischung von Risikopatienten, die ihre Medikamente abholen, und eventuell Covid-Positiven, die zum Test erscheinen, muss vermieden werden. Bis nun einzeln abgepackte Laien-Schnelltests für die Abgabe zur Verfügung stehen, gibt es für verschiedene Gruppen unterschiedliche Testangebote. Menschen, die Corona-Symptome aufweisen, Kontaktpersonen sind oder den Verdacht haben, sich infiziert zu haben, müssen sich an ihren Hausarzt oder eine Coronaschwerpunktpraxis wenden. Personen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit ein Testangebot haben, wie Erzieher, Pfleger oder Lehrer, sollen diese Angebot nutzen. Bürgerinnen und Bürger Laupheims und der Ortsteile, auf die die genannten Kriterien nicht zutreffen, können sich im Covid-19-Schnelltestzentrum testen lassen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass sich dort im Moment nur Personen testen lassen sollten, die einen wichtigen Anlass für eine Testung haben (z.B. einen Besuch bei Angehörigen, die der Risikogruppe angehören) oder sich versichern wollen, nicht an einer asymptomatischen Infektion zu leiden. Um auch die Betreuungseinrichtungen noch besser zu schützen, werden nächste Woche auch Erzieherinnen und Erzieher vom DRK geschult, um dezentral in den Einrichtungen Schnelltests durchführen zu können.

Britische Mutation des Coronavirus festgestellt

Am Mittwoch,17. Februar wurden in einer städtischen Betreuungseinrichtung Corona-Infektionen nachgewiesen. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um das bisherige Coronavirus, sondern um die britische Mutation, die sog. englische B 1.1.7. Variante. Diese gilt als besonders ansteckend, da die Viren durch die Mutation leichter in die Wirtszellen eindringen können. Aus diesem Grund bleibt die gesamte Einrichtung bis Freitag, 26. Februar komplett geschlossen. Da die Ansteckungsgefahr bei der britischen Mutation weit höher ist als bei dem bisherigen Coronavirus, sind nicht nur die Kinder sowie Erzieherinnen betroffen, die die Einrichtung seit dem 10. Februar besuchten, sondern ebenso deren Haushaltsangehörigen. Das bedeutet, die Quarantäne gilt auch für Eltern, Geschwister und Partner. Hierbei ist hervorzuheben, dass die Quarantäne nur für die Kinder gilt, die ab dem 10. Februar in der Notbetreuung waren. Eine vorherige Freitestung ist für die Kinder nicht möglich. Die Erziehungsberechtigten wurden bereits informiert.

Stadtverwaltung unterstützt Senioren beim Ausmachen von Impfterminen  

Um sich in Ulm oder Ummendorf gegen das Coronavirus impfen zu lassen, muss zuvor telefonisch oder per E-Mail ein Termin vereinbart werden. Leider gestaltet sich die Terminvergabe derzeit sehr schwierig, denn die Nachfrage nach dem Impfstoff überragt bei weitem das Angebot. Die freien Termine sind in der Regel immer schnell ausgebucht. Das Vereinbaren eines Impftermins ist gerade für Senioren, die keine Unterstützung durch Angehörige haben, besonders herausfordernd. Die Stadtverwaltung möchte genau diese Personen unterstützen. So können sich Interessierte bei der Stadtverwaltung telefonisch unter 9680014, 9680017 oder 9680024 melden. Die Leitungen sind von Montag bis Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr besetzt.  Hierbei gilt Folgendes zu beachten: Interessierte Senioren können sich melden und Ihre Daten angeben, jedoch werden die Termine nicht direkt vereinbart. Die Telefonnummer dient zunächst zur Aufnahme der Daten, die für die Anmeldung benötigt werden. Die Termine werden dann separat von den Mitarbeitern ausgemacht und die Interessierten erhalten dann ein Anschreiben mit dem jeweiligen Ort und Impfdatum per Post. Da der Impfstoff aktuell nicht in der gewünschten Menge an die Impfzentren verteilt werden kann und daher weniger Termine angeboten werden, können wir natürlich auch nur die Termine weitergeben, die wir vereinbaren können. Dafür bitten wir um Verständnis.  Ebenso kann es auch bei uns zu besetzten Telefonleitungen kommen, wenn mehrere Personen gleichzeitig anrufen. Um Wartezeiten zu vermeiden, wäre es ideal, wenn sich Interessierte nach und nach telefonisch melden würden. Da derzeit Personen über 80 Jahre zuerst geimpft werden, richtet sich dieses Angebot speziell an die über 80-jährigen, die dringend Hilfe beim Ausmachen eines Impftermins brauchen.

Mitglieder der Laupheimer Feuerwehr fertigen Gesichtsschutz

 

Laminierfolie, Gummiband, Schaumstoff und Tackernadeln – mehr braucht es nicht, um einen Gesichtsschutz zu basteln. Obwohl der Schutz nur aus wenigen Bestandteilen besteht, erhöht dieser die Schutzausrüstung für Beschäftigte im Kampf gegen das Coronavirus ungemein. So ist der Schutz ideal, da dieser einerseits die Augen vor Tröpfcheninfektion schützt und andererseits der Mundschutz nicht mehr direkt kontaminiert wird. Auf die Idee zum Basteln des Gesichtsschutzes ist Rebecca Kerler über ein Video gekommen, welches sie über die Sozialen Medien erhalten hat. Rebecca Kerler sprach daraufhin Florian Alt an, beide sind Mitglieder der Feuerwehr Laupheim. Am vergangen Sonntag baute Florian Alt einen Prototyp und ging schon tags drauf mit fünf weiteren Mitgliedern der Feuerwehr Laupheim in Produktion. Der Gesichtsschutz wird an Beschäftigte, die entweder im medizinischen Bereich oder in der öffentlichen Sicherheit tätig sind, verteilt und sind nicht für Privathaushalte vorgesehen.

Finanzielle Unterstützung für Sportvereine

Das Kultusministerium BW kündigt finanzielle Unterstützung für Sportvereine an.
Detaillierte Informationen und Hinweise zur Antragsstellung finden Sie hier.

Hinweise zur Abfall- und Wertstoffentsorgung

Die Stadtverwaltung Laupheim weist darauf hin, dass auch in der aktuellen Situation die Restmüll- und Papiertonnen zu den gewohnten Terminen des Abfuhrkalenders geleert und die gelben Säcke weiterhin abgeholt werden. Darum sollte die Bereitstellung der Tonnen/Säcke wie bisher erst am Abfuhrtag bzw. am Vorabend erfolgen.

Auch der Recyclinghof in der Bahnhofstraße ist bis auf Weiteres für die Abgabe von Wertstoffen und Grüngut geöffnet. Um jedoch ein Ansteckungsrisiko möglichst zu minimieren, sollten einige Hinweise beachtet werden.

  • Meiden Sie aktuell Entsorgungsfahrten. Lagern Sie Ihre Wertstoffe nach Möglichkeit solange zu Hause, wie es geht.
  • Das Kontaktverbot gilt auch auf den Entsorgungseinrichtungen. Es können immer nur zwei Personen gleichzeitig abladen. Rechnen Sie dadurch mit langen Wartezeiten!
  • Bleiben Sie so lange im Auto, bis Sie bei der Abladestelle sind.
  • Verwenden Sie Handschuhe, um sich und andere zu schützen.
  • Halten Sie sich von anderen fern und vermeiden Sie Gespräche. Es ist immer ein Sicherheitsabstand von 2 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Die Betreuer können Ihnen somit nicht helfen. Aus hygienischen Gründen werden auch keine Hilfsmittel wie Schaufeln, Gabeln oder Besen zur Verfügung gestellt.
  • Warten Sie an den Containern, bis Sie diese alleine befüllen können. Vermeiden Sie Begegnungsverkehr an den Treppen und vor den Containern.
  • Nutzen Sie die Wochentage zum Entsorgen – nicht nur das Wochenende.
  • Halten Sie die öffentlichen Straßen und Verkehrswege frei.
  • Folgen Sie den Hinweisen der Betreuer und beachten Sie die Schilder.

Die genannten Sicherheitsmaßnahmen können zu längeren Wartezeiten führen. Dennoch ist ein Rückstau auf der Linksabbiegespur und in die Bahnhofstraße zu vermeiden, damit keine gefährlichen Situationen entstehen und der Verkehrsfluss nicht unterbunden wird. Öffentliche Straßen und Verkehrswege sind unbedingt freizuhalten.

Entschädigungsansprüche nach §§56, 57 und 58 IfSG müssen an das örtlich zuständige Regierungspräsidium gerichtet werden

Um die Gesundheitsämter zu entlasten wurde in einer Verordnung des Sozialministeriums die Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz neu definiert. Entschädigungsanträge nach §§ 56, 57 und 58 IfSG müssen an das örtliche Regierungspräsidium gerichtet werden. Diese Zuständigkeitsregelung gilt rückwirkend ab dem 01. Februar 2020 befristet bis zum 31. März 2021 in Kraft.
Die Antragstellung sowie die Bearbeitung der Anträge nach § 56 Abs. 1 und Abs. 1 a IfSG soll zukünftig über ein elektronisches Online-Verfahren abgewickelt werden. Die Webseite, auf der die Anträge voraussichtlich ab Anfang Mai gestellt werden können, lautet: www.ifsg-online.de
Interessierte finden überdies auf dieser Webseite nützliche Informationen.