Öffentliches Leben

Entschädigungsansprüche nach §§56, 57 und 58 IfSG müssen an das örtlich zuständige Regierungspräsidium gerichtet werden

Um die Gesundheitsämter zu entlasten wurde in einer Verordnung des Sozialministeriums die Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz neu definiert. Entschädigungsanträge nach §§ 56, 57 und 58 IfSG müssen an das örtliche Regierungspräsidium gerichtet werden. Diese Zuständigkeitsregelung gilt rückwirkend ab dem 01. Februar 2020 befristet bis zum 31. März 2021 in Kraft.
Die Antragstellung sowie die Bearbeitung der Anträge nach § 56 Abs. 1 und Abs. 1 a IfSG soll zukünftig über ein elektronisches Online-Verfahren abgewickelt werden. Die Webseite, auf der die Anträge voraussichtlich ab Anfang Mai gestellt werden können, lautet: www.ifsg-online.de
Interessierte finden überdies auf dieser Webseite nützliche Informationen.

Wiedereröffnung Speisewirtschaften, Cafés und Eiscafés
Regelungen und Möglichkeiten nach der neuen CoronaVO Gaststätten 

Nachdem die Landesregierung ab dem 18. Mai eine schrittweise Öffnung von Gastronomiebetrieben wieder gestattet, werden auch in Laupheim hierfür einige Vorbereitungen getroffen. Hierbei dürfen Speisewirtschaften sowie Cafés und Eisdielen wiedereröffnen. Kneipen, Bars, Diskotheken und sonstige Schankwirtschaften müssen weiterhin geschlossen bleiben. Da sich die Verordnungen und Auflagen sehr schnell ändern können, finden Gastronomen auf dieser Seite hilfreiche Unterlagen.

Anbei die aktuelle Corona-Verordnung bezüglich Gaststätten (aktueller Stand vom 16.05.2020).

Hier finden Sie Erläuterungen zu den aktuellen Regelungen der Corona-Verordnung (Stand vom 19.05.2020).

Hier finden Sie einen Aushang für Ihre Betriebe zur allgemeinen Gästeinformation.

Um den Gesundheitsschutz möglichst hoch zu halten, sollten die Kontaktadressen aufgenommen werden, damit im Falle einer Infektion die Infektionsketten nachvollzogen werden können. Ein entsprechende Vorlage finden Sie hier.

Hier finden Sie Hinweisschilder für das korrekte Händewaschen.

 

 

 

Mitglieder der Laupheimer Feuerwehr fertigen Gesichtsschutz

 

Laminierfolie, Gummiband, Schaumstoff und Tackernadeln – mehr braucht es nicht, um einen Gesichtsschutz zu basteln. Obwohl der Schutz nur aus wenigen Bestandteilen besteht, erhöht dieser die Schutzausrüstung für Beschäftigte im Kampf gegen das Coronavirus ungemein. So ist der Schutz ideal, da dieser einerseits die Augen vor Tröpfcheninfektion schützt und andererseits der Mundschutz nicht mehr direkt kontaminiert wird. Auf die Idee zum Basteln des Gesichtsschutzes ist Rebecca Kerler über ein Video gekommen, welches sie über die Sozialen Medien erhalten hat. Rebecca Kerler sprach daraufhin Florian Alt an, beide sind Mitglieder der Feuerwehr Laupheim. Am vergangen Sonntag baute Florian Alt einen Prototyp und ging schon tags drauf mit fünf weiteren Mitgliedern der Feuerwehr Laupheim in Produktion. Der Gesichtsschutz wird an Beschäftigte, die entweder im medizinischen Bereich oder in der öffentlichen Sicherheit tätig sind, verteilt und sind nicht für Privathaushalte vorgesehen.

Finanzielle Unterstützung für Sportvereine

Das Kultusministerium BW kündigt finanzielle Unterstützung für Sportvereine an.
Detaillierte Informationen und Hinweise zur Antragsstellung finden Sie hier.

Hinweise zur Abfall- und Wertstoffentsorgung

Die Stadtverwaltung Laupheim weist darauf hin, dass auch in der aktuellen Situation die Restmüll- und Papiertonnen zu den gewohnten Terminen des Abfuhrkalenders geleert und die gelben Säcke weiterhin abgeholt werden. Darum sollte die Bereitstellung der Tonnen/Säcke wie bisher erst am Abfuhrtag bzw. am Vorabend erfolgen.

Auch der Recyclinghof in der Bahnhofstraße ist bis auf Weiteres für die Abgabe von Wertstoffen und Grüngut geöffnet. Um jedoch ein Ansteckungsrisiko möglichst zu minimieren, sollten einige Hinweise beachtet werden.

  • Meiden Sie aktuell Entsorgungsfahrten. Lagern Sie Ihre Wertstoffe nach Möglichkeit solange zu Hause, wie es geht.
  • Das Kontaktverbot gilt auch auf den Entsorgungseinrichtungen. Es können immer nur zwei Personen gleichzeitig abladen. Rechnen Sie dadurch mit langen Wartezeiten!
  • Bleiben Sie so lange im Auto, bis Sie bei der Abladestelle sind.
  • Verwenden Sie Handschuhe, um sich und andere zu schützen.
  • Halten Sie sich von anderen fern und vermeiden Sie Gespräche. Es ist immer ein Sicherheitsabstand von 2 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Die Betreuer können Ihnen somit nicht helfen. Aus hygienischen Gründen werden auch keine Hilfsmittel wie Schaufeln, Gabeln oder Besen zur Verfügung gestellt.
  • Warten Sie an den Containern, bis Sie diese alleine befüllen können. Vermeiden Sie Begegnungsverkehr an den Treppen und vor den Containern.
  • Nutzen Sie die Wochentage zum Entsorgen – nicht nur das Wochenende.
  • Halten Sie die öffentlichen Straßen und Verkehrswege frei.
  • Folgen Sie den Hinweisen der Betreuer und beachten Sie die Schilder.

Die genannten Sicherheitsmaßnahmen können zu längeren Wartezeiten führen. Dennoch ist ein Rückstau auf der Linksabbiegespur und in die Bahnhofstraße zu vermeiden, damit keine gefährlichen Situationen entstehen und der Verkehrsfluss nicht unterbunden wird. Öffentliche Straßen und Verkehrswege sind unbedingt freizuhalten.

Hinweise für Öffentliche und nichtöffentliche Versammlungen

Laut Allgemeinverfügung des Landratsamts Biberach vom 16. März 2020 ist es ab dem 17. März 2020 untersagt, sämtliche öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen und Versammlungen, sei es in geschlossenen Räumen oder unter freien Himmel, durchzuführen. Hiervon ausgenommen sind Veranstaltungen und Versammlungen im unmittelbaren häuslichen und verwandtschaftlichen Bereich sowie Wochenmärkte. Bei Wochenmärkten ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Generell sollen soziale Kontakte auf das Notwendige reduziert werden.

Schließung von Einrichtungen

Aufgrund der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 16. März 2020, werden ab dem 17. März 2020 der Betrieb bestimmter Einrichtungen untersagt. Dazu gehören:

  • Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater
  • Bildungseinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkshochschulen
  • Kinos
  • Schwimm- und Hallenbäder, Thermalbäder, Saunen
  • Fitnessstudios und sonstige Sportstätten in geschlossenen Räumen
  • Jugendhäuser
  • öffentliche Bibliotheken
  • Vergnügungsstätten sowie
  • Prostitutionsstätten

17.03.2020 – Rathaus ab 17. März geschlossen

Die Stadtverwaltung Laupheim schließt das Rathaus vom Dienstag, 17. März bis zum Sonntag, 19. April für die Öffentlichkeit. Die Schließung betrifft auch alle Ortsverwaltungen, die ebenfalls vom 17. März bis 19. April geschlossen bleiben. Dadurch soll ein mögliches Ansteckungsrisiko durch einen erhöhten direkten sozialen Kontakt vermieden werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zu den gewohnten Öffnungszeiten sowohl telefonisch als auch per E-Mail für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar. In dringenden, unaufschiebbaren Fällen besteht, nach vorheriger telefonischer Terminabsprache, die Möglichkeit, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich im Rathaus aufzusuchen. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, allerdings ist dieser Schritt notwendig, um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiter zu schützen.

17.03.2020 – Städtische Gremiensitzungen abgesagt Öffentliche und nichtöffentliche Gremiensitzungen des Gemeinderats, der Ortschaftsräte, der Ausschüsse und Arbeitskreise werden verschoben.

Die Stadtverwaltung Laupheim verschiebt ab sofort alle öffentlichen und nichtöffentlichen Gremiensitzungen des Gemeinderats, der Ortschaftsräte, der Ausschüsse und Arbeitskreise bis zum Sonntag, 19. April 2020. Dadurch soll ein mögliches Ansteckungsrisiko durch einen erhöhten direkten sozialen Kontakt vermieden werden. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis und wird die Öffentlichkeit rechtzeitig über Ersatztermine informieren.