Rathaus aktuell

Termine im Rathaus werden erst nach telefonischer Terminvergabe wahrgenommen

Zwar sind derzeit glücklicherweise die Zahlen bezüglich der Infektionsrate und Infizierten, die am Coronavirus erkrankt sind, relativ stabil, dennoch ist das Rathaus Laupheim noch nicht für den regulären Besucherverkehr geöffnet. Im Sinne des Infektionsschutzes bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger bei Anliegen zuvor einen telefonischen Termin mit den jeweiligen Ansprechpartnern auszumachen. Dies sorgt für einen reibungsloseren Ablauf und verhindert unnötige Wartezeiten für die Besucherinnen und Besucher. Sobald das Rathaus wieder für den regulären Besucherverkehr geöffnet wird, wird dies über die Presse und die Homepage der Stadt Laupheim bekannt gegeben.

Quarantänepflicht bei Einreise bzw. Rückkehr aus einem Risikogebiet

Die Sommerferien und damit eine der Hauptreisezeiten steht vor der Tür. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass nach wie vor Einschränkungen für die Einreise beziehungsweise Rückkehr nach Baden-Württemberg vorliegen. Nachdem die Reisebeschränkungen für viele Teile Europas gelockert wurden, besteht für Rückkehrer aus Risikogebieten weiterhin eine Quarantänepflicht. So gehören Länder wie Albanien, Bosnien, Schweden oder die Türkei, neben zahlreichen anderen Ländern, zu den vom Robert Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Risikogebieten. Reisende, die aus einem vom RKI als Risikogebiet ausgewiesenen Staat zurückkehren, sind weiterhin verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern (Quarantäne). Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Bundesland der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Betroffene müssen darüber hinaus direkt nach ihrer Rückkehr Kontakt mit der zuständigen Ortspolizeibehörde (Tel.: 07392 / 704 -155) aufnehmen. Bei einem Verstoß gegen die Quarantäne-Auflagen drohen nach dem Infektionsschutzgesetz Bußgelder. Eine fortlaufend aktualisierte Liste der Risikogebiete wird durch das RKI unter folgender Internetadresse veröffentlicht:  www.rki.de/covid-19-risikogebiete

Maßgeblich ist hier die Ausweisung als Risikogebiet zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland. Es kann also durchaus vorkommen, dass ein Land zum Zeitpunkt des Urlaubsantritts noch nicht als Risikogebiet ausgewiesen wurde, dies sich bei Rückkehr nach Deutschland jedoch geändert hat und somit eine 14-tägige Quarantäne gilt. Von der Regelung zur Quarantänepflicht sind Personen nicht erfasst, die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder über ein ärztliches Zeugnis verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein. Ein Test ist auch nach der Rückkehr nach Deutschland möglich. Weitere Informationen hierzu erteilen die jeweiligen Hausärzte oder das zuständige Gesundheitsamt. Die Kosten hierfür werden momentan nicht übernommen. Auch mit ärztlichem Zeugnis muss nach der Einreise / Rückkehr unverzüglich Kontakt mit der zuständigen Ortspolizeibehörde aufgenommen werden.

Night of Light – Schloss Großlaupheim wird rot illuminiert

Am Montag, dem 22. Juni wird das Schloss Großlaupheim von 22 Uhr bis Mitternacht rot illuminiert. Damit beteiligt sich auch Laupheim an der deutschlandweiten Aktion „Night of Light“. Bei dieser Aktion soll auf die dramatische Lage hingewiesen wird, in der sich die Veranstaltungsbranche derzeit aufgrund der Corona-Krise befindet. So werden in ganz Deutschland in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni ein Gebäude oder stellvertretend ein Bauwerk, in der Region oder Stadt, rot angestrahlt. Die rote Farbe soll ein flammender Appell an die Öffentlichkeit sein und darauf hinweisen, dass eine ganze Branche mit hunderttausenden Arbeitsplätzen in Gefahr ist. Durch Corona musste die Branche massive Einschränkungen hinnehmen, da zu Beginn der Pandemie jegliche Veranstaltungen erst verboten waren und mittlerweile nur unter strengsten Auflagen in reduzierter Form durchgeführt werden können. Während Großveranstaltungen immer noch nicht durchgeführt werden können, sind ebenfalls Tagungen, Kongresse, Business Events, Konzerte, Festivals oder Theateraufführungen massiv betroffen. „Die Einschnitte im Veranstaltungsbereich treffen nicht allein Personen, die auf der Bühne stehen, wie Künstler, Musiker oder Schauspieler. Diese hat die Krise natürlich sehr hart getroffen, jedoch werden dabei oftmals diejenigen vergessen, ohne die Veranstaltungen auch nicht funktionieren würden, wie die Techniker, Eventplaner oder Caterer. Eine ganze Branche ist seit dem 10. März in Schieflage geraten und darauf möchten wir aufmerksam machen“, erklärt Bernd Leitner, Manager des Kulturhauses. Die Illumination des Schloss Großlaupheim übernimmt die Firma ES-Tech aus Achstetten.

Schulmediothek öffnet ab Montag, 22. Juni wieder

Am Montag, dem 22. Juni wird die Schulmediothek wieder für Schülerinnen und Schüler zugänglich sein. Nachdem dort alle Vorkehrungen bezüglich des Gesundheitsschutzes getroffen wurden, wird die Schulmediothek von Montag bis Freitag von 9.30 Uhr bis 14 Uhr geöffnet sein. Hierbei gelten die gleichen Regelungen, wie in der Stadtbibliothek. So dürfen nur zehn Personen zeitgleich die Schulmediothek nutzen, ebenso muss ein Mund-Nasen-Schutz beim Betreten getragen werden. Auch sollten die Hände beim Eintreten desinfiziert werden. Die Schülerinnen und Schüler werden gebeten, den Mindestabstand einzuhalten und die Bodenmarkierungen zu beachten.

Schönste Heimatfestmomente gesucht

Auch wenn dieses Jahr das Kinder- und Heimatfest ausfallen muss, so soll dennoch ein wenig Heimatfestflair in Laupheim einziehen. Daher ruft die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Schwäbischen Zeitung die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre schönsten fotografisch festgehaltenen Heimatfestmomente einzusenden. Hierbei können die unterschiedlichsten Facetten des Kinder- und Heimatfests gezeigt werden. Ob ein Schnappschuss von den Umzügen, ein Bild vom Feuerwerk oder ein Foto aus der Hasengrube – alle Einsendungen rund ums Kinder- und Heimatfest können gerne per E-Mail an heimatfest.daheim@laupheim.de gesendet werden. Die schönsten 48 Motive werden von einer Jury ausgewählt und dann Ende Juni auf Plakaten in der Stadt präsentiert. Wer es mit seinem Motiv auf eines der Plakate schafft, bekommt ein Exemplar in DIN A3 geschenkt. Ebenso werden die weiteren eingesendeten Fotos in der Schwäbischen Zeitung und auf der Homepage des Kinder- und Heimatfestes (https://heimatfest-laupheim.de/) veröffentlicht. Gerne können Sie zu den Fotos auch persönliche Geschichten, Anekdoten und Erinnerungen einsenden. Bitte schreiben Sie auch dazu, wer und was zu sehen ist. Zudem werden der volle Name, die Anschrift und die Telefonnummer benötigt. Die Bilder sollten in Originalgröße mit maximaler Auflösungen, idealerweise als JPEG-Datei eingesendet werden. Bei älteren Bildern wäre es ideal, wenn diese ebenfalls in maximaler Auflösung eingescannt werden. Mit der Teilnahme an der Aktion erklärt sich der Urheber der Bilder mit der Veröffentlichung in den genannten Medien einverstanden. Einsendeschluss ist Sonntag, 14. Juni um 24 Uhr. Wir freuen uns schon sehr auf facettenreiche, fröhliche und persönliche Einsendungen rund um das Kinder- und Heimatfest. Diese Aktion ist weder von Facebook initiiert, gesponsert noch steht dieses in sonst einer Verbindung mit dem Unternehmen.

Corona-Verordnungen und deren Lockerungen

Aufgrund der aktuell glücklicherweise niedrigen Infektionsrate können auch in Baden-Württemberg weitere Lockerungen vollzogen werden. So dürfen ab Donnerstag, dem 27. Mai sich maximal zehn Personen im nicht-öffentlichen Raum treffen, dabei müssen die Personen weder in einem direkten Verwandtschaftsverhältnis stehen noch einem gemeinsamen Haushalt angehören. „Es ist sehr verständlich, dass die Auflagen teils unverhältnismäßig erscheinen. Denn während sich nun privat bis zu zehn Personen treffen dürfen, gelten in anderen Bereichen weiter strengere Regelungen“, erklärt Oberbürgermeister Gerold Rechle. Dadurch, dass nun in den vielen verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens schrittweise gelockert wird, werden die Bürgerinnen und Bürger mit unterschiedlichen, sich häufig ändernden Auflagen und Regelungen konfrontiert. Einige der Auflagen, welche mit den Lockerungen verbunden sind, scheinen teils sogar widersprüchlich zu sein. Allerdings arbeiten die unterschiedlichen Stellen der Landesregierung parallel in ihren Bereichen an möglichen Umsetzungen der Lockerungen, weshalb eine einheitliche für alle Bereiche des öffentlichen Lebens geltende Regelung nicht möglich ist. „Die teils täglichen Änderungen der Verordnung beziehungsweise jeweiligen Auflagen sind auch für uns als Stadtverwaltung eine immense Herausforderung. Schließlich sind dies keine eigenen städtischen Vorgaben, sondern Regelungen der Landesregierung, welche wir als Stadtverwaltung umsetzen müssen. Daher können wir gut nachvollziehen, wenn einige Bürgerinnen und Bürger aufgrund der vielen sich häufig ändernden Regelungen verunsichert sind“, sagt Oberbürgermeister Rechle. Damit sich die Bürgerinnen und Bürger leichter und schneller über die aktuellen Verordnungen informieren können, werden diese auf der Corona-Informationsseite der Stadt Laupheim unter den Unterpunkt „Öffentliche Bekanntmachungen“ bereitgestellt. Was sich jedoch bei allen Lockerungen nicht ändert, ist, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern sowie die Hygienemaßnahmen weiterhin eingehalten werden müssen.

Stadt Laupheim dankt allen Unterstützern der Taschenaktion  

Nachdem seit März der Martinusladen aufgrund des Coronavirus geschlossen bleiben musste, fiel für viele bedürftigen Menschen eine erhebliche Unterstützung weg. Damit bedürftige Personen in dieser schwierigen Lage weiterhin geholfen wird, wurde in den vergangenen Wochen Lebensmitteltaschen ausgeteilt. Diese Gemeinschaftsaktion von zahlreichen Laupheimer Firmen sowie Privatpersonen und der Stadt Laupheim wurde nun diese Woche zum vorerst letzten Mal durchgeführt. „Die Taschenaktion ist ein wunderbares Beispiel für den starken Zusammenhalt hier in Laupheim. Hierbei erhielten die Bürgerinnen und Bürger Unterstützung, welche die Coronakrise sehr hart trifft. Umso mehr weiß ich dieses immense Engagement von Seiten der Laupheimer Bürgerschaft und Unternehmen sehr zu schätzen und bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich für den herausragenden Einsatz“, betont Oberbürgermeister Gerold Rechle. Hierbei gilt der Firma Pecha Kunststoffe GmbH aus Baustetten, den Laupheimer Bürgerstiftung sowie dem Lions Club Laupheim ein ganz großer Dank, da diese jeweils einen beträchtlichen Teil der Finanzierung der Taschenausgaben übernommen haben. Ohne diese großzügigen Spenden wäre die Aktion nicht möglich gewesen. Ebenso möchte die Stadtverwaltung den zahlreichen Unterstützern danken, die die Aktion durch Sach- oder Geldspenden ermöglichten. Ein herzliches Dankeschön geht an die Firma Botzenhard, den Schmeckladen, Firma Kopp Ei aus Harthöfe, Familie Habdank, Milchmanufaktur Weißenhorner, Bäckerei Mast, Clean Team sowie REWE Michael Birnbreier oHG. Ebenso möchte die Stadtverwaltung Sylvia Wagner und Isolde Dettenrieder für Ihren Einsatz herzlichst danken. Auch den heimischen Gastronomen gebührt ein großes Dankeschön für die großzügigen Essenspenden. So haben das Restaurant zum Hasen, die Pizzeria Rössle, die Eisdiele Palmen Café, die Pizzeria Amalfi und das Ratscafé Santo gemeinsam mit der Osteria Pippo aus Bühl und dem Restaurant Da Andrea aus Burgrieden im Rahmen der Taschenaktion Essen ausgegeben. „So viel Engagement und füreinander da sein stimmt mich sehr zuversichtlich, dass wir alle diese außergewöhnliche Krise gut gemeinsam meistern werden“, sagt Oberbürgermeister Rechle.

Schrittweise Öffnung der öffentlichen Spielplätze wird in den nächsten Tagen umgesetzt

Laut dem Beschluss der Landesregierung können Spielplätze ab dem 6. Mai, unter Berücksichtigung erhöhter Hygiene- und Schutzmaßnahmen, wieder geöffnet werden. Laut der Empfehlung der Landesregierung vom 5. Mai gilt auf den Spielplätzen eine Zugangsbegrenzung mit durchschnittlich maximal einem Kind je 10 m² Spielplatzfläche. 10 m² Außengelände je Kind entsprechen auch der Empfehlung des Landesjugendamtes für die Kindertagesbetreuung. Da die Spielplätze allerdings eine unterschiedliche Größe aufweisen, muss dementsprechend die Anzahl der Kinder, welche diesen gleichzeitig nutzen dürfen, definiert werden. Die Begrenzung bezieht sich dabei auf die Kinder, Erwachsene sind davon ausgenommen, da diese sich zumeist am Rande des Spielplatzes aufhalten. Bei insgesamt 34 öffentlichen Spielplätzen in Laupheim und allen Ortsteilen, ist daher keine sofortige Öffnung aller Spielplätze möglich. Zunächst werden ab dem 7. Mai der Spielplatz im Schlosspark, das Hubramobil sowie die Spielplätze beim Quartiersplatz, im Ringelhauser Park, am Bronner Berg und am Klausenteich wiedergeöffnet. Alle weiteren Spielplätze folgen, wobei bis zum Wochenende voraussichtlich wieder alle Spielplätze geöffnet werden. Für die Nutzung der Spielplätze gelten bis auf Weiteres folgende Regelungen: Die Anzahl der Kinder ist je nach Größe des jeweiligen Spielplatzes beschränkt und darf nicht überschritten werden. Gemeinsames Essen und Trinken mit anderen Kindern ist auf dem Spielplatz untersagt. Kinder dürfen nicht alleine, sondern nur in Begleitung eines Erwachsenen, die Spielplätze nutzen. Da vor allem kleine Kinder den Mindestabstand schlecht einhalten können, ist es notwendig, dass eine erwachsene Begleitperson die Situation im Blick behält. Von der Öffnung der Spielplätze ist der Skateanlage ausgenommen, da diese laut Corona-Verordnung zu Sportanlagen und Sportstätten zählt. Diese bleiben vorerst noch geschlossen.

Musikschule Gregorianum öffnet ab 11. Mai wieder für bestimmte Fachbereiche

Laut Pressemitteilung des Kultusministeriums vom 4. Mai, können Musikschulen ab 6. Mai den Einzelunterricht an Streich-, Tast-, Zupf- und Schlaginstrumenten wiederaufnehmen. Der Unterricht für Blasinstrumente und Gesang ist weiterhin nur als Online-Unterricht möglich. Die Musikschulleiter innerhalb der Region 11 (Ulm-Biberach) sind in ihrer Videokonferenz am 4. Mai übereingekommen, die Musikschulen ab Montag, dem 11. Mai, für die oben genannten Fachbereiche zu öffnen.

Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes erfolgt auch in der Musikschule Gregorianum unter strengen Auflagen gemäß des Hygieneschutzes. Alle Räume, in denen Klavierunterricht erteilt wird, sind mit zwei Klavieren ausgestattet. Der Abstand von mind. 1,5 Metern kann in allen für den Einzelunterricht genutzten Unterrichtsräumen gewährleistet werden. Zwischen den einzelnen Unterrichtseinheiten werden kurze Pausen zum Belüften der Räume eingelegt. Gelegenheiten zum Händewaschen sind ausreichend vorhanden und werden durch die Bereitstellung von Handdesinfektionsmitteln ergänzt. Beim Betreten der Musikschule gibt es eine Einlasskontrolle, bei der die Schüler nochmals über die Hygienemaßnahmen aufgeklärt werden. Der Aufenthalt von Personen in der Musikschule wird protokolliert. Die Musikschule Gregorianum wäre aufgrund der getroffenen Vorkehrungen (bis zu drei Meter Abstand zwischen Schülern und Lehrern, Bereitstellung von Plexiglastrennwänden) schon jetzt in der Lage gewesen, Bläserunterricht als Präsenzunterricht abzuhalten. Ein Beginn des Präsenzunterrichts an Blasinstrumenten und Gesang wird allerdings erst nach den Pfingstferien in Erwägung gezogen. Die Eltern der Musikschülerinnen und Musikschüler werden aktuell über die Homepage der Schule – www.musikschule-laupheim.de –auf dem Laufenden gehalten. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit der Wiederöffnung unter diesen Bedingungen sowohl den Anforderungen zur Eindämmung der Corona-Epidemie als auch der schrittweisen Normalisierung des Unterrichtsalltags Rechnung tragen“, erklärt Richard Brenner, Leiter der Musikschule Gregorianum.

Museum zur Geschichte von Christen und Juden öffnet wieder am Samstag, 9. Mai

Mit dem Beschluss der Landesregierung dürfen die Museen in Baden-Württemberg wieder, unter verstärkten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, für Besucherinnen und Besucher öffnen. Auch das Museum zur Geschichte von Christen und Juden öffnet ab Samstag, dem 9. Mai wieder seine Türen. Im Museum gilt, wie in allen städtischen Einrichtungen, eine Maskenpflicht. Ebenso muss im Museum der Mindestabstand eingehalten werden. Aufgrund der weitläufigen Fläche und der Strukturierung der Laufwege durch den Rundgang, kommt es zu wenig Gegenverkehr, womit sich der Mindestabstand gut einhalten lässt. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass leider keine Gruppen das Museum besuchen dürfen, auch werden außerhalb der Öffnungszeiten derzeit keine Gruppenführungen angeboten. Die Sonderausstellung „Schloss Dellmensingen 1942“ ist bis zum 13. September verlängert worden. Das Museum ist zu den gewohnten Zeiten, am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 13 Uhr bis 17 Uhr, geöffnet.

Elternbeiträge für Monat Mai

Da auch im Mai die reguläre Kinderbetreuung nicht im gewohnten Umfang stattfinden kann, hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit den kirchlichen und freien Trägern beschlossen, den Elternbeitrag für den Monat Mai auszusetzen. Dies gilt für alle Erziehungsberechtigten, die nicht die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Für die Nutzung der erweiterten Notbetreuung werden Elternbeiträge gesondert erhoben.

Volkshochschule Laupheim bleibt weiterhin geschlossen

Während andere Bildungseinrichtungen wie Museen und Bibliotheken wieder geöffnet werden dürfen, bleiben die Volkshochschulen in Baden-Württemberg bis mindestens 10. Mai geschlossen. Derzeit werden von der Landesregierung neue Richtlinien für die Wiedereröffnung der Volkshochschulen ausgearbeitet. Wann genau auch die Volkshochschule in Laupheim wieder für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet wird, steht derzeit noch nicht fest. Sobald ein Termin feststeht, wird die vhs und die Stadt Laupheim über die Presse und die gewohnten Kanäle darüber informieren.

Stadtbibliothek seit 5. Mai geöffnet – Schulmediothek bleibt bis auf Weiteres geschlossen

Die Stadtbibliothek im Rathaus hat ab dieser Woche wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet. Allerdings bleibt die Schulmediothek am Schulcampus in der Rabenstraße bis auf weiteres geschlossen. Alle ausgeliehenen Medien, sowohl aus der Stadtbibliothek als auch aus der Schulmediothek, deren ursprünglicher Rückgabetermin zwischen dem 11. März und dem 4. Mai lag, wurden bis zum Dienstag, den 2. Juni verlängert. Die Leserinnen und Leser haben bis zu diesem Datum Zeit, ihre entliehenen Medien in der Stadtbibliothek abzugeben. Es werden so lange keine Säumnisgebühren erhoben. Aufgrund der Schließung der Schulmediothek werden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, ihre ausgeliehenen Medien aus der Schulmediothek bis zum 2. Juni, zu den regulären Öffnungszeiten, in der Stadtbibliothek abzugeben.

Der Betrieb in der Stadtbibliothek läuft wegen der Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln nur eingeschränkt. Der Aufenthalt in der Bibliothek soll sich auf die Ausleihe und Rückgabe der Medien beschränken und mit Rücksicht auf wartende Besucher so kurz wie möglich sein. Der Zugang zur Bibliothek wird auf maximal zehn Besucher gleichzeitig beschränkt. Dies wird durch die Ausgabe von Medienkörben gesteuert. Das Bibliotheksteam bittet darum, einzeln zu kommen. Außerdem besteht Mundschutzpflicht und die Mindestabstände müssen beachtet werden. Aus Hygienegründen stehen der Kopierer, die Internet-PCs und die Toiletten nicht zur Verfügung. Die Zeitungen und die Zeitschriften können nicht mehr vor Ort gelesen werden. Beim Umgang mit den Medien werden die Hygienestandards eingehalten, deshalb stehen die zurückgebrachten Medien frühestens nach drei Tagen wieder zur Verfügung.
Um einen zu hohen Besucherandrang in den ersten Öffnungstagen zu vermeiden, wird darum gebeten, auf die Folgewochen auszuweichen. Erfahrungsgemäß sind die Samstage besonders stark frequentiert. Deshalb werden die Besucher gebeten, die Bibliotheksbesuche auf die anderen Öffnungstage zu legen, zum Beispiel auf Mittwoch- und Donnerstagnachmittage. Damit werden lange Wartezeiten vermieden.

Schrittweise Öffnung des Rathauses und der Ortsverwaltungen

Nachdem am 27. April bereits die Zentrale, das Einwohnermeldeamt, die Sozialstelle, die Wohngeldstelle, das Standesamt, das Ordnungsamt, die Ausländerbehörde, die Waffenbehörde sowie die Ortspolizeibehörde für den Besucherverkehr geöffnet wurden, werden ab dem 4. Mai auch alle anderen Ämter des Rathauses und die Ortsverwaltungen wieder für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet. Ein persönlicher Besuch im Rathaus bzw. in den Ortsverwaltungen ist jedoch nur möglich, wenn zuvor mit den entsprechenden Stellen und Fachämtern ein telefonischer Termin vereinbart wurde. Die Ansprechpartner und Sachbearbeiter der einzelnen Ämter und Ortsverwaltungen sowie deren Telefonnummern finden Interessierte auf der Homepage der Stadt Laupheim: www.laupheim.de. Über den Oberpunkt „Bürgerservice & Verwaltung“ und dem Unterpunkt „Verwaltung“ lässt sich das Mitarbeiterverzeichnis aufrufen. Darüber hinaus möchte die Stadtverwaltung darauf hinweisen, dass im Rathaus und in den Ortsverwaltungen die Maskenpflicht gilt. Daher werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, bei ihren Terminen einen Mundschutz, eine Maske oder ein Tuch zu nutzen, um der Maskenpflicht nachzukommen. Weitere Regelungen der Corona-Verordnung gelten selbstverständlich auch im Rathaus bzw. den Ortsverwaltungen, weshalb der Mindestabstand und die Hygienemaßnahmen auch hier eingehalten werden müssen. Um ein größeres Treffen zu unterbinden, dürfen pro Besprechung nur maximal fünf Personen in einem Raum anwesend sein, wobei auch hier der Mindestabstand gewährleistet werden muss. Daher die Bitte an die Bürgerinnen und Bürger, im Idealfall einzeln zu einem Termin zu erscheinen oder maximal noch eine Begleitperson mitzunehmen. Die Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger, Termine, welche krankheitsbedingt nicht wahrgenommen werden können, rechtzeitig abzusagen. Zudem behält sich die Stadtverwaltung vor, Personen, die entsprechende Krankheitssymptome wie starkes Husten oder ähnliches aufweisen, nicht zu empfangen.

Mai-Scherze zu Corona-Zeiten

Die Stadtverwaltung und die Polizei appellieren an die Bevölkerung in der Nacht zum 1. Mai Vernunft walten zu lassen. Gegen einen wohlüberlegten Scherz sei nichts einzuwenden, sofern er im gesetzlichen Rahmen bleibe und man entsprechend der Corona-Verordnung alleine, mit nur einer weiteren Person oder den im Haushalt lebenden Personen bzw. im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands unterwegs ist und sich an die notwendigen Abstandsregelungen hält. Um neben den Jugendschutz- und Verkehrskontrollen auch auf die Einhaltung der Corona-Verordnung zu achten, kündigt die Polizei an auch in diesem Jahr an, verstärkt unterwegs zu sein.

Maskenpflicht auf Wochenmarkt

Ab Montag, dem 27. April, gilt die von der Landesregierung beschlossene Maskenpflicht von sogenannten „Alltagsmasken“. So müssen die Bürgerinnen und Bürger beim Einkaufen und im öffentlichen Personenverkehr einen Schutz tragen, um dieser Pflicht nachzukommen. Als Maske gelten Behelfs-Nasen-Mund-Schutz, auch als „Facies“ bekannt, medizinische Masken oder auch Kleidungsstücke, wie ein Schal, ein Tuch oder ein Loop. Die Stadtverwaltung Laupheim weist darauf hin, dass die Maskenpflicht ebenfalls beim Einkauf auf dem Wochenmarkt gilt. Dazu hat das Ordnungsamt die Händler bzw. Verkäufer darüber informiert, dass diese, während des Wochenmarktes, einen Mundschutz tragen müssen. Die Pflicht gilt ab Donnerstag, 30.04. bis auf Weiteres sowohl für Wochenmärkte am Donnerstag als auch am Samstag. Händler und Verkäufer, deren Verkaufsstand über einen entsprechenden „Spuckschutz“ verfügen, müssen keinen Mundschutz tragen. Zwar findet der Verkauf in diesem Fall unter freiem Himmel statt, jedoch ist das Einhalten des Mindestabstandes aufgrund der teils beengten Verhältnisse und bei hohem Besucheraufkommen schwierig. Die Maskenpflicht gilt bisher nur für die Händler und Verkäufer des Wochenmarktes, allerdings wäre es im Sinne des Infektionsschutzes sehr wünschenswert, wenn auch die Besucherinnen und Besucher des Wochenmarktes, während Ihres Einkaufes, „Alltagsmasken“ tragen würden. Trotz der allgemeinen Maskenpflicht sollten alle weiteren Hygienemaßnahmen, wie Hust- und Niesetikette, das Einhalten des Mindestabstandes sowie regelmäßiges Händewaschen, weiterhin eingehalten werden.

Voraussetzung für die Notbetreuung

Nachdem durch die Landesregierung der Beschluss gefasst wurde, die Notbetreuung ab Montag, dem 27. April, auszuweiten, weist die Stadtverwaltung Laupheim auf einige Voraussetzungen diesbezüglich hin. Sämtliche benötigte Unterlagen sowie Bescheinigungen müssen vollständig und direkt bei der jeweiligen Betreuungseinrichtung, bzw. Schule, welche das Kind bzw. die Kinder sonst regulär betreut, abgegeben werden. Die Betreuungszeiten der jeweiligen Schule können auf der Schulhomepage eingesehen werden. Da nur eine begrenzte Anzahl an Notbetreuungsplätzen zur Verfügung steht, werden die Anträge nach bestimmten Kriterien bewertet. So haben Kinder, bei denen ein Erziehungsberechtigter in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig ist, Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist sowie Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben, Vorrang. Nach Prüfung der Kriterien versendet die jeweilige Bildungseinrichtung, bzw. Schule eine Bestätigung über die Aufnahme des Kindes, bzw. der Kinder. Die Stadt Laupheim verweist darauf, dass erst nach Erhalt der Bestätigung eine Aufnahme in der Notbetreuung möglich ist. Kinder, deren Eltern keine Bestätigung erhalten haben, können ihr Kind nicht zur Notbetreuung bringen. Auch gilt hierbei zu beachten, dass eine Bestätigung keine über Wochen hinaus gültige Garantie für einen Betreuungsplatz in der Notbetreuung darstellt. Ebenso gilt zu beachten, dass für die Notbetreuung ein Elternbeitrag erhoben wird. Die Stadt Laupheim bittet die Bürgerinnen und Bürger, die Notbetreuung nur wahrzunehmen, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit gewährleistet werden kann. Im Sinne des Infektionsschutzes ist es wichtig, dass auch in den Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen der direkte soziale Kontakt weiterhin so gering wie möglich gehalten wird, um potenzielle Infektionsketten zu unterbinden.

Ausweitung der Notbetreuung ab Montag, 27. April

Vom 27. April 2020 an wird die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege, an Grundschulen sowie an den weiterführenden Schulen ausgeweitet. Aus Gründen des Infektionsschutzes wird die Erweiterung auch künftig nur einen begrenzten Personenkreis umfassen können. Auch müssen Hygienevorschriften bezüglich der Gruppen- bzw. Klassengröße eingehalten werden (zulässige Gruppengröße bei Kindertageseinrichtungen: Hälfte der genehmigten Gruppengröße; in Schulen: Hälfte des für die jeweilige Schulart geltenden Klassenteilers).

Es werden künftig auch Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse in die Notbetreuung miteinbezogen. Neu ist zudem, dass nun nicht nur für Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur tätig sind, eine Notbetreuung möglich ist, sondern grundsätzlich für Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte, beziehungsweise die oder der Alleinerziehende, einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten.

Auf der Internetseite der Stadt Laupheim (coronainfo-laupheim.de) ist ein neues Anmeldeformular für die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen und den Schulen bereits eingestellt. Auf dem ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldeformular müssen die Erziehungsberechtigten versichern, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Ebenso ist auf der Internetseite ein Formular eingestellt, welches durch die Arbeitgeber auszufüllen ist. Hierdurch bestätigt der Arbeitgeber, dass der jeweilige Erziehungsberechtigte am Arbeitsplatz unabkömmlich ist und für sie/ihn Präsenzpflicht am Arbeitsplatz besteht. Bei selbständig oder freiberuflich Tätigen muss eine Eigenbescheinigung vorgelegt werden.

Die Notbetreuung findet in der jeweiligen Einrichtung (Kita bzw. Schule), die das Kind bislang besucht, durch deren Personal, in möglichst kleinen Gruppen statt. In dieser Einrichtung müssen die Anmeldung sowie die Bescheinigung des Arbeitgebers per E-Mail oder schriftlich eingereicht werden.

Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, haben Kinder Vorrang, bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur (gemäß Corona-Verordnung) arbeitet und unabkömmlich ist, Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist sowie Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben.

Hierbei muss besonders beachtet werden, dass die Anmeldung sowie sämtliche Unterlagen bei den jeweiligen Betreuungseinrichtungen vollständig abgegeben werden müssen. Nach Prüfung der Unterlagen erhalten die Erziehungsberechtigten eine Bestätigung der jeweiligen Einrichtung über die Annahme des Antrages. Erst nach Erhalt der Bestätigung, kann das Kind bzw. die Kinder betreut werden.

Hier finden Sie die aktuellen Formulare für die Notbetreuung:

Aktuelles Anmeldeformular für Kindergarten- und Kita-Kinder

Aktuelles Anmeldeformular für Schulkinder

Arbeitgeberbescheinigung

Eigenbescheinigung für Selbstständige und Freiberufler

Taschenaktion wird weiterhin unterstützt

Die Taschenausgabe für bedürftige Personen wird erneut für drei weitere Wochen durchgeführt. Nachdem die Firma Pecha die ersten drei Ausgaben der Taschen an bedürftige Personen finanzierte, übernimmt nun die Laupheimer Bürgerstiftung diesen Part. An dieser Stelle nochmals ein ganz herzlicher Dank sowohl an die Firma Pecha als auch an die Laupheimer Bürgerstiftung, die diese Aktion ermöglicht haben und ermöglichen. Ebenso beteiligen sich wieder zahlreiche Unternehmen an der Aktion. So spendet der Schmeckladen Marmelade und Mehl, während Kopp Ei aus Harthöfe, Eier zur Verfügung stellt. Die Taschen werden zudem mit frischem Obst und Gemüse der Firma Botzenhard ausgestattet und von der Familie Habdank werden Eier und Nudeln beigesteuert. Ebenso unterstützt das Gasthaus zum Hasen die Aktion. Die Stadtverwaltung Laupheim bedankt sich ganz herzlich bei allen Unterstützern für Ihr Engagement und freut sich, dass die Hilfsbereitschaft weiterhin so hoch ist.

Wiederöffnung der Stadtbibliothek am Dienstag, dem 5. Mai

Die Stadtbibliothek wird am Dienstag, dem 5. Mai 2020 wieder, zu den regulären Öffnungszeiten, für die Besucherinnen und Besucher geöffnet. Derzeit werden in der Stadtbibliothek noch Vorbereitungen und bauliche Vorkehrungen getroffen, um sämtliche hygienische Sicherheitsvorgaben zu gewährleisten. Die Leserinnen und Leser haben nach der Wiedereröffnung dann vier Wochen lang Zeit, um ihre Medien abzugeben. Es werden in diesem Zeitraum keine Säumnisgebühren erhoben. Die Wiederöffnung der Stadtbibliothek erfolgt unter folgenden Auflagen: Der Zugang zur Bibliothek wird auf zehn Besucher gleichzeitig beschränkt. Bitte kommen Sie einzeln in die Bibliothek und halten Sie sich auch nur kurz darin auf. Jeder Bibliotheksbesucher profitiert von einer kurzen Aufenthaltsdauer. In der Stadtbibliothek gilt die Maskenpflicht. Das Betreten der Stadtbibliothek ist daher nur mit Mundschutz gestattet. Bitte halten Sie sich ebenfalls dringend an die Abstandsregeln. In der Bibliothek wurde eine neue Wegeführung eingerichtet. Der Eingang erfolgt nach wie vor über die bisherige Eingangstür zur Stadtbibliothek. Der Ausgang wird über die Seitentür im Zeitschriftenraum geleitet.

Um einen zu hohen Besucherandrang in den ersten Öffnungstagen zu vermeiden, wird eindringlich darum gebeten, auf die Folgewochen auszuweichen. Erfahrungsgemäß sind die Samstage besonders stark frequentiert. Deshalb werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, die Bibliotheksbesuche auf die anderen Öffnungstage zu legen, zum Beispiel auf Mittwoch- und Donnerstagnachmittage. Damit werden lange Wartezeiten vermieden.

Info:

Öffnungszeiten der Stadtbibliothek:
Dienstag bis Freitag:    14.00 – 18.00 Uhr
Donnerstagvormittag:    9.30 – 12.00 Uhr
Samstag:                       9.30 – 12.30 Uhr

Volkshochschule bleibt bis zum 4. Mai weiterhin geschlossen

Laut neuer Verordnung des Landes-Baden-Württemberg bleiben die Volkshochschulen nun bis zum 4.5. geschlossen. Kurse, die in diesem Zeitraum zu Ende gehen würden, werden abgewickelt. Die Kursgebühren werden anteilig zurück überweisen. Kurse, die über den Zeitraum hinaus gehen, werden erst nach deren Ende abgerechnet.

Mundschutz tragen – Verantwortung tragen

Die Stadtverwaltung Laupheim bittet die Bürgerinnen und Bürger, in der Öffentlichkeit dringend einen Mundschutz zu tragen. Aufgrund der Lockerungen, welche durch Bund und Länder beschlossen wurden, sind nun viele Bereiche des täglichen Lebens wieder zugänglich, die die letzten Wochen geschlossen waren. Obwohl diese für Gesellschaft und Wirtschaft wichtigen Lockerungen nun bestehen, bittet die Stadtverwaltung darum, die Sicherheitsvorkehrungen und Hygienemaßnahmen weiterhin einzuhalten und wenn möglich, diese noch zu verstärken. „Dass diese Lockerungen überhaupt möglich sind, ist ein Resultat der erfolgreich eingehaltenen Maßnahmen. Damit wir diese neu gewonnenen Freiheiten und noch wichtiger, die niedrige Infektionsrate, nicht gefährden, müssen alle Schutzvorkehrungen weiterhin eingehalten werden“, sagt Oberbürgermeister Gerold Rechle. So muss in den Geschäften zwingend der Mindestabstand sowie die Hust- und Niesetikette beachtet werden. Zusätzlich sollten die Bürgerinnen und Bürger zum eigenen Schutz und zum Schutz der Mitmenschen, einen Mundschutz tragen. Zum Schutz eignen sich Behelfs-Mund-Nasen-Masken, welche auch unter dem Namen „Facies“ bekannt sind, medizinische Masken oder Kleidungsstücke wie Schals oder Loops. Auch wenn es sich um keine medizinischen Schutzmasken handelt, so minimieren die Masken und Tücher einerseits die Gefahr einer Tröpfcheninfektion, andererseits verhindern diese, dass sich die Personen direkt an Mund und Nase fassen. Letzteres ist dahingehend wichtig, damit die Gefahr einer Schmierinfektion reduziert wird. „Wir dürfen gerade jetzt nicht zu sorglos werden. Der Coronavirus wird noch eine ganze Weile unseren Alltag stark prägen. Durch das Nutzen eines Mundschutzes können wir alle aktiv dazu beitragen, uns und andere zu schützen“, betont Oberbürgermeister Rechle.

Rathausservice per Rad

Nachdem das Rathaus aufgrund der Corona-Verordnung seit einigen Wochen für den Publikumsverkehr geschlossen und vorerst weiterhin nur telefonisch oder per E-Mail zu erreichen ist, bieten die Mitarbeiterinnen des Einwohnermeldeamtes einen besonderen Service an. Seit Mittwoch, dem 15. März liefern sie persönlich per Rad die fertigen Reisepässe und Personalausweise in der Laupheimer Kernstadt aus. Eine Zustellung an den Personenkreis der Ortsteile erfolgt noch. „Telefonisch kommen viele Anfragen rein, bei denen die Bürgerinnen und Bürger wissen möchten, wann sie die ihre Dokumente abholen können. Leider können wir derzeit keine Besucher empfangen, jedoch liegen hier viele fertige Dokumente bereit. Um einen Ansturm nach der Öffnung des Rathauses zu verhindern, haben wir uns gedacht, dass es geschickt wäre, die Dokumente direkt auszuliefern“, erklärt Rosi Werkmann. Sie und ihre Kolleginnen Manuela Locherer und Svenja Müller fahren nun die Reisepässe und Personalausweise aus. Dabei werden sie zusätzlich von Amtsbotin Sandra Zeitz unterstützt. „Bei der Zustellung müssen nicht nur hygienische Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden, auch achten wir selbstverständlich sehr darauf, dass die Dokumente in den richtigen Händen landen“, betont Svenja Müller. Insbesondere bei dem Personalausweis muss auf die korrekte Übergabe geachtet werden. So wird bei der Zustellung überprüft, ob bereits der für das Dokument benötigte PIN-Brief zugestellt wurde und falls dies erfolgt ist, wird der neue Personalausweis gegen den alten vor Ort ausgetauscht. Da bei dem Reisepass keine elektronische Funktion wie bei dem Personalausweis gegeben ist, wird dieser, falls niemand zu Hause ist, in den Briefkasten gelegt. Neben dem neuen Reisepass finden die Bürgerinnen und Bürger einen Gruß aus dem Einwohnermeldeamt. Damit verbunden ist eine Erinnerung, den alten Reisepass abzugeben. Das alte Dokument darf gerne in den Briefkasten des Rathauses eingeworfen werden. Bis das Rathaus wieder geöffnet wird, werden die städtischen Mitarbeiterinnen noch einige Dokumente verteilen. „Die Verteilung klappt bisher ganz wunderbar. Aufgrund der Beschränkungen ist ein Großteil der Personen zu Hause. Sie sind zwar ein wenig überrascht, aber bisher haben sich alle gefreut über die persönliche Zustellung“, sagt Manuela Locherer.

Diesjähriges Kinder- und Heimatfest findet leider nicht statt

Nachdem bei den aktuellen Entscheidungen von Bund und Ländern ein Verbot von Großveranstaltungen bis 31. August beschlossen wurde, kann das diesjährige Kinder- und Heimatfest nicht stattfinden. „Das Kinder- und Heimatfest gehört zu den absoluten Highlights des städtischen Lebens in Laupheim, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger freuen sich das gesamte Jahr darauf. Es ist natürlich schade, dass es nicht stattfinden kann, jedoch kann nicht gewährleistet werden, dass bis dahin die Corona-Krise überstanden ist. Die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der zahlreichen Besucherinnen und Besucher geht einfach vor“, sagt Oberbürgermeister Gerold Rechle. Auch Walter Spleis, Vorsitzender des Heimatfestvereins sieht dies so: „Es war schon seit einigen Wochen sehr unklar, ob das Kinder- und Heimatfest dieses Jahr wie geplant stattfinden kann. Durch die Entscheidung des Bundes und der Länder steht nun fest, dass es dieses Jahr leider ausfallen muss. Aufgrund der unsicheren Lage, ist dies die vernünftigere Entscheidung“. Aufgrund des Beschlusses werden dieses Jahr ebenso die Veranstaltung Mitsommer und der Rosenmarkt ausfallen müssen.

Unsachgemäße Lagerung von Gelben Säcken

In den letzten Wochen kam es im Stadtgebiet vermehrt zu Problemen durch nicht ordnungsgemäß entsorgten Müll in Gelben Säcken. Durch längere unsachgemäße Lagerung der nicht oder noch nicht geleerten Gefäße und Säcke besteht die Gefahr, dass sich der Inhalt auf den Straßen, Gehwegen und umliegenden Grundstücken verstreut. Behältnisse und Säcke werden dazugestellt oder bleiben dort liegen. Das Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Laupheim weist darauf hin, dass Gelbe Säcke vor und nach der Abholung nicht über einen längeren Zeitraum am Straßenrand oder auf dem Gehweg gelagert werden dürfen. Müll bzw. Wertstoffe sind so auf den Privatgrundstücken zu lagern, dass keine Tiere/Schädlinge angelockt werden. Ebenso ist auch hier darauf zu achten, dass ein Verstreuen/Verteilen des Inhalts unterbunden wird. Es wird zudem auf die Homepage des Abfallwirtschaftsbetriebs des Landratsamts Biberach verwiesen, auf der, neben hilfreichen Hinweise zur ordnungsgemäßen Müll- und Wertstoffentsorgung, ebenso der Abfuhrkalender, mit den jeweiligen Abholterminen für die einzelnen Bezirke, zu finden ist.

Unterstützerkreis wächst

Nachdem letzte Woche die erste Taschenausgabe an bedürftige Personen erfolgte, haben sich weitere Helfer gemeldet, die die Aktion unterstützen möchten. Die Aktion wird durch die Stadt Laupheim organisiert, wobei ein großer Dank der Firma Pecha gilt. Die Baustettener Firma hatte sich bereit erklärt, die gesamte Aktion und damit eine Ausgabe der Taschen an drei Terminen zu finanzieren. Doch ebenso wollen weitere Helfer den bedürftigen Personen etwas Gutes tun. So werden die Lebensmittelspenden durch die Firma Botzenhard ergänzt, die frisches Obst und Gemüse beisteuern. Der Schmeckladen stellt Kartoffeln, Eier und Mehl zur Verfügung, während von der Weißenhorner Milchmanufaktur Frischkäse hinzukommt. Sylvia Wagner unterstützt die Aktion zudem mit einer großzügigen Spende. Um den Familien eine besondere Freude zum Osterfest zu machen, stiftet die Bäckerei Mast Osterhasen, während Isolde Dettenrieder sogar für alle Berechtigten einen Hefe-Osterkranz backt. Die Stadtverwaltung Laupheim dankt ganz herzlich allen Firmen und allen Privatpersonen für Ihren tollen Einsatz. Dies ist nicht nur ein Zeichen für den starken Zusammenhalt und die Solidarität in Laupheim, sondern ebenso eine tatkräftige Unterstützung für Menschen, die es derzeit alles andere als leicht haben.

Krisenstab der Stadt Laupheim

Seit Anfang März ist der Krisenstab der Stadt Laupheim im Einsatz. Seitdem verging kein Tag, an dem nicht weitere Vorkehrungen getroffen und Maßnahmen ergriffen wurden, um die Gesundheit der Laupheimer Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Dies betrifft sowohl Regelungen, die der Sicherung der öffentlichen Ordnung sowie dem Gesundheitsschutz dienen. Darüber hinaus werden auch Möglichkeiten diskutiert und umgesetzt, die sowohl die heimische Wirtschaft als auch die Bürgerinnen und Bürger unterstützen sollen. Um möglichst umfassende Lösungen für verschiedenste Anliegen zu finden, sind beim Krisenstab, neben Oberbürgermeister Gerold Rechle, der Ersten Bürgermeisterin Eva-Britta Wind und dem Feuerwehrkommandanten Andreas Bochtler, ein Vertreter der Ortschaften sowie Mitarbeiter und Führungskräfte aus den unterschiedlichen Bereichen vertreten. Dadurch wird gewährleistet, dass sowohl Aspekte der öffentlichen Sicherheit genauso berücksichtigt und besprochen werden, wie finanzielle Hilfen oder Angebote zu Bildung und Betreuung. Somit bilden Vertreter aus den Bereichen Öffentliche Sicherheit, Bevölkerungsschutz, Bildung und Betreuung, Finanzen, Kultur, interne und externe Kommunikation sowie Personal den Krisenstab. Dieser wird zudem von einem Vertreter der Polizei und weiteren Fachberatern ergänzt. Damit der Krisenstab schnell und flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagieren kann, kommt dieser unter der Woche täglich zusammen. Dabei werden ebenfalls zukünftige Maßnahmen besprochen und versucht vorausschauend zu handeln.

Notfallbetreuung für Kinder von Beschäftigten in kritischen Infrastrukturen während der Osterferien

Um Erziehungsberechtigte, die in der kritischen Infrastruktur tätig sind, nach Kräften zu unterstützen wird auch während der Osterferien eine Notfallbetreuung angeboten. Diese richtet sich an Krippe- und Kindergartenkinder sowie Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der Klassenstufen 5 und 6 der weiterführenden Schulen.

Wie bisher handelt es sich ausdrücklich um eine Notfallversorgung für Kinder, deren Erziehungsberechtigte beide, im Falle von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind.

Zur kritischen Infrastruktur zählt insbesondere:

  • die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen medizinischen Produkten),
  • die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Bundeswehr),
  • die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung und öffentliche Verwaltung) sowie
  • die Lebensmittelbranche (Lebensmittelproduktion und Lebensmitteleinzelhandel) deren Betrieb sicherzustellen ist.

Neuerdings sind Erziehungsberechtigte Alleinerziehenden gleichgestellt, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist. Zur Orientierung gibt das Land eine Aufzählung solcher schwerwiegenden Gründe vor. Unter die Aufzählung fallen beispielsweise Erziehungsberechtigte deren:

  • Partner*in zu Hause einen Pflegefall ab Pflegegrad 3 betreut.
  • Partner*in ein Kind oder einen Erwachsenen mit Behinderung zu Hause betreut.
  • Partner*in als Patient in einer Klinik zur stationären Behandlung ist.
  • Partner*in selbst erkrankt oder behindert und dadurch an der Betreuung gehindert ist.
  • Partner*in schwanger mit Komplikationen ist.
  • Partner*in in einem anderen Wohnort als dem Wohnort in Quarantäne ist oder nicht zurückreisen kann.
  • Partner*in für die Notfallbetreuung an einer Schule oder Kita eingesetzt wird.
  • Partner*in sich in einer Rehabilitationsmaßnahme befindet.

Wer weder in den Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig ist noch aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist, kann die Notversorgung nicht in Anspruch nehmen.

Unterstützung für bedürftige Familien

Krisenzeiten treffen bedürftige Menschen besonders hart. Eine große Hilfe für bedürftige Laupheimerinnen und Laupheimer ist der Martinusladen in der Ulmerstraße. Da dieser jedoch räumlich sehr beengt ist und somit der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann und zudem der Großteil der Mitarbeiter zur Risikogruppe zählt, kann der Martinusladen derzeit nicht weiter betrieben werden. Damit aber bedürftige Familien weiterhin eine Unterstützung erhalten, verteilt die Stadt Laupheim jeweils an den drei Terminen vor Ostern eine Tasche voll mit Grundlebensmitteln. Alle Betroffenen werden von der Stadtverwaltung über den genauen Ablauf informiert. Den Familien werden außerdem jeweils bestimmte Abholzeiten zugeteilt, damit bei der Ausgabe der Taschen keine größeren Menschenansammlungen entstehen können. Die Ausgabe findet am Kulturhaus statt, da dort alle logistischen Vorkehrungen getroffen und die Ausgabe auch unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen gewährleistet werden kann. Die Stadtverwaltung Laupheim dankt hierbei ganz herzlich der Firma Pecha Kunststoffe GmbH aus Baustetten, die die Finanzierung aller drei Taschenausgaben übernommen hat und dadurch die Menschen unterstützt, die es in der Krise am schwersten haben.

Finanzielle Hilfen der Stadt Laupheim für Unternehmer

Das Bundesfinanzministerium hat zusammen mit den Landesfinanzministerien steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmern beschlossen, die von der Auswirkung des Coronavirus betroffen sind. Auch die Stadt Laupheim bietet betroffenen Laupheimer Unternehmern diese Unterstützung an. So werden Anträge auf Stundungen, Erlass oder Aussetzung der Vollziehung zu Gewerbesteuerforderungen ohne größere Nachweise zunächst bis 31.08.2020 gewährt. Um diese steuerlichen Erleichterungen schnell, unkompliziert und unbürokratisch gewähren zu können, stellt die Stadtverwaltung Laupheim auf ihrer Homepage ein vereinfachtes Antragsformular zum Download zur Verfügung. Das Formular ist sowohl auf der Homepage der Stadt Laupheim, als auch auf der neue Informationsseite zu Corona hinterlegt. Auf der Seite der Stadt Laupheim ist das Formular unter Bürgerservice und Verwaltung – Steuern/Gebühren/Beiträge unter „Gewerbesteuer Stundungsantrag Corona“ gespeichert. Stundungszinsen werden dabei nicht erhoben und bereits verwirkte Säumniszuschläge werden zunächst bis zum 31.08.2020 erlassen.  Auch von Beitreibungsmaßnahmen zu bereits überfälligen Gewerbesteuerforderungen wird vorerst abgesehen.

Anträge auf Herabsetzung der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen 2020 müssen direkt an das Finanzamt gerichtet werden. Das entsprechende Formular finden Sie auf den Homepages der Finanzämter.

Auskünfte erteilt das Sachgebiet Steuern der Stadt Laupheim (steueramt@laupheim.de).

Anträge kontaktlos stellen

Auch wenn derzeit das Rathaus geschlossen ist, so sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar. Sie nehmen Anträge der Deutschen Rentenversicherung sowie Anträge auf Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II, Elterngeld, Kindergeld, Kindergeldzuschlag und Wohngeld (Miet- oder Lastenzuschuss) an. So können Anträge, die sonst persönlich bei den jeweiligen Ansprechpartnern erstellt werden, auch telefonisch oder per E-Mail aufgenommen werden. Hierbei fragen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Bürgerinnen und Bürger über die benötigten Informationen ab. Bestimmte Dokumente können im Bedarfsfall nachgereicht werden. Um den Antrag kontaktlos zu stellen, müssen sich die Bürgerinnen und Bürger direkt, entweder per Telefon oder per Mail, bei den Ansprechpartnern der Stadtverwaltung melden. Die Mitarbeiter der Stadt Laupheim rufen nicht von sich aus bei den Bürgerinnen und Bürgern an, sondern reagieren nur auf vorher gestellte Antragswünsche. Geben Sie daher keine telefonischen Auskünfte über sensible Daten an Dritte weiter, sondern rufen Sie zur Sicherheit direkt bei Ihren städtischen Ansprechpartnern an. Die städtischen Ansprechpartnerinnen für Anträge zu Rentenversicherung, Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II, Elterngeld, Kindergeld sowie Kindergeldzuschlag sind Elia Heinzelmann und Christine Freund. Frau Heinzelmann ist telefonisch unter der 07392 704-213 oder über elia.heinzelmann@laupheim.de zu erreichen, Frau Freund hat die Telefonnummer 07392 704-221 und kann per Mail über christine.freund@laupheim.de kontaktiert werden. Ansprechpartner für Anträge zum Wohngeld ist Lars Zoller. Er ist unter der Telefonnummer 07392 704-274 und per E-Mail unter lars.zoller@laupheim.de erreichbar.

Stadt Laupheim setzt für April den Elternbeitrag für die Kinderbetreuung aus

Aufgrund des Coronavirus kommt es in vielen Bereichen des täglichen Lebens zu erheblichen, oftmals auch finanziellen Einschränkungen. Die Kinderbetreuungseinrichtungen sowie die Schulen haben seit dem 17. März 2020 geschlossen. Um die Erziehungsberechtigten in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, setzt die Stadtverwaltung Laupheim die Elternbeiträge für den Monat April aus. Damit folgt die Stadtverwaltung Laupheim der einheitlich ausgegebenen Empfehlung des Städte- und Gemeindetags. Die Aussetzung umfasst sowohl die Elternbeiträge für die Kindertagesstätten und Kindergärten als auch die Elternbeiträge für die Schulkindbetreuung an den Grundschulen. Die Entscheidung gilt für alle Laupheimer Betreuungseinrichtungen sowie die der Ortsteile. Diese Vorgehensweise wurde mit den kirchlichen und freien Trägern der Kinderbetreuungseinrichtungen in Laupheim abgestimmt. Das Aussetzen der Elternbeiträge gilt auch für Erziehungsberechtigte, deren Kinder derzeit in der Notfallbetreuung versorgt werden. Damit möchte sich die Stadt Laupheim für das großartige Engagement der Väter und Mütter bedanken, die in den verschiedenen Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. Derzeit werden die Elternbeiträge ausgesetzt, ob diese für den Monat April ganz erlassen werden, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.