Rathaus aktuell

Liegewiese im Freizeitbereich Rißtal

Zwar ließ der Sommer und die Sonne in den letzten Wochen noch ein wenig auf sich warten, allerdings ist die Liegewiese im Freizeitbereich Rißtal bei schönem Wetter ein beliebtes Ziel für alle, die Naherholung suchen. So zieht dieser Bereich Laupheimerinnen und Laupheimer genauso an, wie Besucherinnen und Besucher aus der Region. Da bei starkem Andrang sich die erforderlichen Mindestabstände kaum einhalten lassen, ist die Stadtverwaltung erneut auf Elmar Dehler, Vereinsvorsitzender des SV Sulmetingen, und Rolf Pohl, Vereinsvorsitzender des Windsurfing Clubs Laupheim, zugegangen. So wurde angefragt, ob die Vereine sich vorstellen könnte, genau wie letztes Jahr, einen Teil ihres Vereinsgeländes am See der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Im letzten Jahr konnte dadurch die Lage vor Ort entzerrt werden, wodurch eine Absperrung des Freizeitbereichs, bzw. die Schließung der Liegewiese vermieden wurde. Auch für die aktuelle Sommersaison haben sich die Vereine dazu entschlossen, wieder Teile ihrer Vereinsgelände für Badegäste zu öffnen. „Im letzten Jahr beschlossen einige Gemeinden, ihre Seen abzusperren, da der Andrang nicht mehr kontrollierbar war. Durch die großzügige Bereitschaft der Vereine konnte der Surfsee wie gewohnt besucht werden. Wir sind den Vereinen daher sehr dankbar, dass sie erneut zu einer Entspannung und Verbesserung der Situation beitragen“, sagt Oberbürgermeister Gerold Rechle. Obwohl nun die derzeitige Pandemie-Situation, aufgrund der fortschreitenden Impfungen und der aktuell sinkenden Inzidenzen, sich von vor einem Jahr unterscheidet, ist dennoch Vorsicht, bzw. Rücksicht geboten. Die Stadtverwaltung weist die Badegäste darauf hin, weiterhin den Mindestabstand von 1,5 Meter nach der Corona-Verordnung einzuhalten, Fahrräder nicht mit auf die Liegebereiche zu nehmen und Sonnenschirme mitzubringen, da die zusätzlich ausgewiesenen Liegeflächen größtenteils nicht im Schatten liegen. „Durch die Öffnung wollen wir allen Gästen nicht nur mehr Platz, sondern auch ein gutes Gefühl geben“, erklärt Rolf Pohl. „Gerade da das Angebot im vergangenen Jahr so eingeschränkt war, war und ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass die Besucherinnen und Besucher möglichst sicher diesen schönen Ort genießen können“, betont Elmar Dehler.

 

Diese Öffnungsschritte sind im Landkreis Biberach ab Freitag, 28. Mai 2021 möglich

Der Landkreis Biberach informiert darüber, dass nun weitere Öffnungsschritte möglich sind, nachdem die 7-Tage-Inzidenz seit fünf aufeinanderfolgenden Werktagen stabil unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt.

Damit treten die Einschränkungen durch die Bundesnotbremse ab Freitag, 28. Mai 2021, 0 Uhr außer Kraft.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Biberach ist seit fünf aufeinanderfolgenden Werktagen stabil unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Damit treten die Einschränkungen durch die Bundesnotbremse ab Freitag, 28. Mai 2021, 0 Uhr außer Kraft. Gleichzeitig treten die Regelungen des ersten von drei Öffnungsschritten entsprechend der Corona-Verordnung des Landes in Kraft.

Ab Freitag, 0 Uhr gibt es dadurch Lockerungen in vielen Bereichen. Unter anderem fällt die Ausgangsbeschränkung zwischen 22 und 5 Uhr weg. Weiterhin dürfen sich fünf Personen aus maximal zwei Haushalten treffen. Kinder bis einschließlich 13 Jahre sowie genesene oder vollständig geimpfte Personen werden nicht mitgezählt.

Öffnen dürfen beispielsweise die Innen- und Außengastronomie, Beherbergungsbetriebe, Bibliotheken und Museen. Außenbereiche von Schwimmbädern und Badeseen sowie Freizeiteinrichtungen im Freien, wie Minigolfanlagen, Hochseilgärten etc. können ebenfalls öffnen. Kontaktarmer Sport in Sportstätten und auf Sportanlagen im Freien ist wieder in Gruppen von bis zu 20 Personen möglich. Zu Veranstaltungen des Profi- und Spitzensports sowie zu Kulturveranstaltungen im Freien dürfen bis zu 100 Zuschauer kommen.

In allen Einrichtungen muss eine Maske getragen und die Kontaktdaten müssen aufgenommen werden. Die Personenzahl wird beschränkt, so dass der Mindestabstand eingehalten werden kann. Der Zutritt ist nur für Personen mit einem negativen Testnachweis, einem Impf- oder Genesenen-Nachweis möglich. Die Pflicht zur Vorlage eines Test-/Impf- oder Genesenen-Nachweises gilt auch für die Teilnahme an Angeboten und Aktivitäten, die in den Öffnungsstufen wieder möglich sind.

Körpernahe Dienstleistungen wie ein Friseurbesuch sind erlaubt unter der Bedingung, dass während des gesamten Aufenthalts eine medizinische Maske getragen wird. Ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest ist nur noch erforderlich, wenn die Maske während der Dienstleistung, zum Beispiel bei einer Rasur, abgenommen werden muss.

Für den Einzelhandel sieht der Stufenplan eine Modifikation der bisherigen Regelungen aus der Corona-Verordnung vor. Im Rahmen von Click & Meet können statt einem Kunden pro 40 m² zwei getestete (bzw. geimpfte oder genesene) Kunden ohne vorherige Terminbuchung zugelassen werden.

Sinkt die Inzidenz in den kommenden 14 Tagen weiter, kann die Öffnungsstufe zwei in Kraft treten. Dann gibt es Lockerungen insbesondere bei Kulturveranstaltungen in Innenräumen und Schwimmbäder und Fitnessstudios dürfen beispielsweise wieder öffnen. In der Öffnungsstufe drei, die nach weiteren 14 Tagen mit sinkender Inzidenz in Kraft tritt, werden zum Beispiel mehr Personen bei Messen zugelassen.

Erst wenn die Inzidenz stabil unter 50 sinkt, sind etwa wieder Treffen mit bis zu zehn Personen aus drei Haushalten oder eine vollständige Öffnung des Einzelhandels möglich.

Steigt die Inzidenz drei Tage über 100, tritt die Bundesnotbremse wieder in Kraft und Lockerungen müssen zurückgenommen werden. Zeigt sich bei der Sieben-Tage-Inzidenz wieder eine steigende Entwicklung, kann es ebenfalls zu Rücknahmen von Lockerungen kommen.

Das Gesundheitsamt mahnt dringend zur Vorsicht und zum Einhalten der AHA-L Regeln, um die Fallzahlen auch tatsächlich weiter sinken zu lassen und um nicht zu riskieren, dass die Inzidenz wieder ansteigt.

 

Kommunales Schnelltestzentrum nutzt App „StayGreen“

Damit die Schnelltestungen am Kommunalen Schnelltestzentrum in Zukunft noch reibungsloser ablaufen, kann dort ab nächster Woche ebenfalls die App „StayGreen“ genutzt werden. Die App, welche bereits am Drive-In Testzentrum an der Bühlerhalle im Einsatz ist und von Marcel Schick aus Bronnen entwickelt wurde, steht ab Montag, 17. Mai dem Kommunalen Schnelltestzentrum ebenfalls zur Verfügung. Dabei bietet „StayGreen“ mehrere Vorteile. So können über die App vorab Termine für die Schnelltestung vereinbart werden, auch entfällt das Warten am Schnelltestzentrum. So müssen Getestete nicht mehr wie bisher vor Ort auf das Ergebnis warten, sondern erhalten dieses über die App direkt auf das Smartphone. Ein weiterer Vorteil ist, dass „StayGreen“ ebenfalls bei einigen Einzelhändlern vor Ort genutzt wird. Sobald es die Inzidenzzahlen zulassen, kann man somit bei einigen Geschäften der Werbegemeinschaft „Treffpunkt Laupheim“ per App Einlass erhalten. Vor dem Einlass wird auf dem Smartphone ein QR-Code gescannt. Leuchtet das Smartphone grün auf, ist alles in Ordnung und die Person kann in das Geschäft eintreten. Leuchtet die App dagegen rot auf, muss der Eintritt verweigert werden. Derzeit wird die App nur für Android-Geräte angeboten, an einer Version für Apple-Geräte wird noch gearbeitet. Die App kann kostenlos über den Google-Playstore unter dem Stichwort „StayGreen“ oder online über app.test-corona-center.de heruntergeladen werden.

Bundesweite Notbremse gilt für den Landkreis Biberach ab Samstag, 24. April 2021, 0 Uhr

Ab Samstag, 24. April 2021, 0 Uhr, also ab Mitternacht von Freitag auf Samstag, gilt für den Landkreis Biberach die bundesweite Notbremse. Seit heute (23. April 2021) gilt bundesweit einheitlich: Überschreitet ein Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Inzidenz von 100, gelten dort automatisch ab dem übernächsten Tag ohne weitere Umsetzungsmaßnahmen zusätzliche, bundeseinheitlich festgeschriebene Maßnahmen. Im Landkreis Biberach wird die Inzidenz von 100 bereits seit 7. April 2021 durchgehend überschritten. Am gestrigen Donnerstag, 22. April 2021 wurde der Inzidenz von 200 je 100.000 Einwohnern erstmals mit einer Inzidenz von 211,21 überschritten.

Im Landkreis Biberach gelten demnach unter anderem folgende, bundeseinheitliche Bestimmungen:

Kontaktbeschränkungen für private Treffen: Treffen sind nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt. Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei weiterhin nicht mit.

Schulen und Kitas: Der Präsenzunterricht in Schulen und die Regelbetreuung in Kitas ist untersagt. Von dieser Regelung ausgenommen sind die Notbetreuung für die Jahrgangsstufen eins bis sieben, die Abschlussklassen und die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit den Förderschwerpunkten geistige sowie körperliche und motorische Entwicklung. Bei einer Inzidenz unter 165 ist Wechselunterricht für die Schulen möglich.

Nächtliche Ausgangsbeschränkungen: Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr dürfen nur Personen das Haus verlassen, die eine „begründete Ausnahme“ geltend machen können. Etwa zwingende berufliche Gründe oder medizinische Notfälle. Individualsport (wie Joggen oder Spazierengehen) ist bis 24 Uhr erlaubt.

Körpernahe Dienstleistungen: Körpernahe Dienstleistungen dürfen nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden. Ausnahme: der Friseurbesuch und Fußpflege, allerdings nur mit Maske und wenn die Kundinnen und Kunden eine Bescheinigung über einen negativen Corona-Test vorlegen können, die nicht älter als 24 Stunden ist. Andere körpernahe Dienstleistungen sind nicht mehr möglich.

Einzelhandel: Die Geschäfte müssen schließen – mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs wie Supermärkte, Drogerien oder Apotheken. Die Kundenzahl ist je nach Größe des Geschäfts begrenzt und der Zutritt weiterhin nur mit Maske möglich. Im Einzelhandel ist das Abholen bestellter Waren möglich („Click & Collect“). Bei einer Inzidenz unter 150 wäre im Einzelhandel das Einkaufen unter Vorlage einer Bescheinigung über einen negativen Corona-Test, die nicht älter als 24 Stunden ist und mit Maske möglich („Click & Meet“).

Eingeschränkte Freizeit- und Sportmöglichkeiten: Gastronomie und Hotellerie, Freizeit- und Kultureinrichtungen müssen schließen. Ausnahmen: Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten. Sie können unter Vorlage einer Bescheinigung über einen negativen Corona-Test, die nicht älter als 24 Stunden ist, besucht werden. Berufssportler sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen – wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. Für alle anderen gilt: Sport ja, aber alleine, zu zweit oder nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes. Ausnahme: Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe von insgesamt fünf Kindern kontaktfrei Sport machen.

Homeoffice: Die Verpflichtung, Homeoffice anzubieten, wenn dies betrieblich möglich ist, ist bereits Bestandteil der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird die Homeoffice-Pflicht verstärkt. Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist.

Werden die Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, treten die Regelungen wieder außer Kraft.

Ab Mittwoch, 14. April gilt ab 0 Uhr eine nächtliche Ausgangsbeschränkung.

Da die Inzidenz, trotz der seit 26. März im Landkreis Biberach geltenden „Notbremse“, weiterhin angestiegen ist, wird in der Nacht von Dienstag, 13. April auf Mittwoch, 14. April ab 0 Uhr die nächtliche Ausgangsbeschränkung gelten. Die Ausgangsbeschränkung gilt von 21 Uhr bis 5 Uhr. Laut dem Landratsamt Biberach wurde am vergangenen Samstag, 10. April 2021 der Inzidenzwert von 150 je 100.000 Einwohnern erstmals mit einer Inzidenz von 154,5 überschritten. Nachdem der Inzidenzwert auch am Sonntag, 11. April 2021 (161,0) sowie heute (12. April 2021) weiter gestiegen ist, ist der Landkreis gezwungen eine nächtliche Ausgangsbeschränkung anzuordnen. Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft ist ab Mittwoch, 14. April 2021, 0 Uhr, in der Zeit von 21 bis 5 Uhr nur bei Vorliegen triftiger Gründe gestattet.

Impftelefon wird zum 16. April eingestellt

Seit dem 1. Februar unterstützt die Stadtverwaltung Senioren beim Vereinbaren von Impfterminen. Zu Beginn die Ü80-Jährigen und seit Anfang März auch die Ü70-Jährigen. Bisher konnte so an fast 250 Personen, Impfterminpakete in den Impfzentren Ehingen, Ulm und Ummendorf vermittelt werden. Aktuell befinden sich keine Personen mehr auf der Warteliste. Zusätzlich bot die Stadtverwaltung, bei Bedarf auch einen Fahrservice mit an. Bis einschließlich zur letzten Zweitimpfung im Juni haben rund 60 Personen diesen Service in Anspruch genommen. Nachdem sich die Senioren mittlerweile nicht nur in den Impfzentren, sondern auch in ihrer Hausarztpraxis impfen lassen können und die Nachfrage spürbar nachgelassen hat, wird die Stadtverwaltung das Impftelefon zum 16. April 2021 einstellen. Bei Rückfragen zu bereits durch die Stadtverwaltung vereinbarten Terminen, stehen die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne zur Verfügung. Oberbürgermeister Rechle dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und vor allem allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die diese enorme Unterstützung möglich gemacht haben.

Schnelltestmöglichkeiten durch das Testmobil

Zusätzlich zu den regulären Schnelltestmöglichkeiten in Laupheim können Bürgerinnen und Bürger auch das Angebot des mobilen Testmobils nutzen. Das mobile Testmobil steht bis auf Weiteres zu folgenden Zeiten und Orten den Interessierten zur Verfügung:

Montag, 16 Uhr bis 18 Uhr am Parkplatz vom Hotel Post in der Mittelstraße.
Dienstag, 7:30 Uhr bis 9 Uhr vor der Bäckerei Mast in Untersulmetingen
Mittwoch, 16 Uhr bis 18 Uhr auf dem Gelände der Firma Wolfmaier in Baustetten
Donnerstag, 10 Uhr bis 12 Uhr auf dem Gelände der Firma Jermi in Baustetten
Freitag, 14 Uhr bis 16 Uhr auf dem Rathausplatz
Samstag, 8 Uhr bis 10 Uhr am Färbergässle

Am Montag gibt es ebenfalls in Baustetten die Möglichkeit sich von 16 Uhr bis 18 Uhr testen zu lassen, hierbei stellt die Firma Wolfmaier Räumlichkeiten zur Verfügung. Frau Dr. Simona Mangold ist die medizinische und organisatorische Leiterin des Testmobils. Die Tests sind kostenfrei und eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Für Unternehmen besteht die Möglichkeit, das Testmobil exklusiv für die Testung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu buchen. Dabei muss aber direkt mit Frau Dr. Mangold Kontakt aufgenommen werden, da hierbei Sonderkonditionen ausgehandelt werden müssen. Weitere Informationen zu dem Testmobil finden Interessierte auf https://wir-testen-laupheim.de.

Alle Testmöglichkeiten in Laupheim

Um den Bürgerinnen und Bürgern Laupheims sowie der Ortsteile und Menschen, die dort arbeiten, ein ausreichendes Schnelltestangebot bieten zu können, wurden in der letzten Zeit verschiedene Testmöglichkeiten aufgebaut. So haben Interessierte folgende Möglichkeiten:

Kommunales Schnelltestzentrum in der Mittelstraße 18
Geöffnet am Dienstag von 17 Uhr bis 20 Uhr
Geöffnet am Samstag von 10 Uhr bis 16 Uhr

Seniorenzentrum Laupheim am Marktplatz 11
Geöffnet am Mittwoch von 13 Uhr bis 16 Uhr

Teststation beim Mobi-Park, Kiesweg 1
Geöffnet von Mittwoch bis Freitag von 16.30 Uhr bis 19 Uhr
Geöffnet am Sonntag von 13 Uhr bis 16 Uhr

Testmöglichkeit vor der Bäckerei Mast, Oberdorf 14, Untersulmetingen
Geöffnet am Dienstag von 7.30 Uhr bis 9 Uhr

Die Teststation beim Mobi-Park ist ein Gemeinschaftsprojekt des Mobi-Parkes, welcher von Herbert Färber betrieben wird und „Die Neue Praxis“ von Dr. Simona Mangold. Dieses Engagement findet die Stadtverwaltung herausragend und hat dabei auf Anfrage beratend unterstützt. Bei allen Schnelltests gilt, dass diese kostenfrei sind und eine vorherige Anmeldung nicht notwendig ist. Es handelt sich bei allen Tests um Schnelltests, deren Ergebnisse nach 15 bis 30 Minuten feststehen. Bei einem positiven Befund wird das Ergebnis dem Gesundheitsamt mitgeteilt, die betroffenen Personen müssen dann sofort und umgehend in häusliche Quarantäne. Bei einem negativen Befund kann auf Anfrage ein Negativ-Attest ausgestellt werden.

Landkreis zieht Notbremse

Das Kreisgesundheitsamt Biberach hat festgestellt, dass die Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner durchgehend für drei Tage in Folge überschritten wurde. Das bedeutet, dass ab Freitag, 26.03.2021 folgende Bestimmungen gelten:

  • Ab 26. März 2021 ist im Kreisgebiet das seit 8. März geltende Terminshopping im Einzelhandel („Click and Meet“) wieder untersagt. Hier gilt wieder die Regel des „Click and Collect“.
  • Museen, Galerien und Gedenkstätten müssen schließen.
  • Gleiches gilt für körpernahe Dienstleistungen, wie Kosmetik-, Nagel-, Massagestudios sowie Sonnen-, Tattoo- und Piercingstudios.
  • Untersagt wird auch die Nutzung von Sportanlagen für den Amateur- und Freizeitindividualsport.
  • Ansammlungen und private Treffen von Personen sind dann nur für Angehörige eines Haushalts mit einer weiteren Person möglich – Kinder unter 14 Jahren der jeweiligen Haushalte nicht mitgerechnet.
  • Der Betrieb von Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen ist nur im Rahmen des Onlineunterichts zulässig.

Nicht betroffen von den Einschränkungen sind:

  • Buchhandlungen, Blumengeschäfte, Bau- und Gartenmärkte. Sie werden nach der Corona-Verordnung wie der Einzelhandel für Waren des täglichen Bedarfs behandelt und dürfen weiter geöffnet bleiben.
  • Auch Fahr- und Flugschulen sind von der Rücknahme der Öffnungsschritte nicht betroffen.
  • Friseure bleiben ebenfalls geöffnet, sie dürfen allerdings keine Rasur bzw. Bartschneiden anbieten.
  • Der Schulbetrieb und die Kindertageseinrichtungen sind ebenfalls nicht von diesen Regelungen betroffen.

„Laupheim spielt“ wird verschoben

Nachdem im Landkreis Biberach seit einigen Tagen die Inzidenz über 100 liegt, wird ab Freitag, 26.März die Notbremse in Kraft treten. Die zuvor in Kraft getretenen Lockerungen werden somit Größtenteils wieder zurückgenommen. Die Verschärfungen betreffen sowohl private Treffen als auch Treffen in der Öffentlichkeit. Mit Einsetzen der Notbremse darf sich ein Haushalt nur noch mit einer weiteren Person treffen, die nicht zu dem Haushalt zugehörig ist. Aufgrund der verschärften Corona-Auflagen muss nun leider die Veranstaltung „Laupheim spielt“ verschoben werden. Diese Veranstaltung wird von der städtischen Jugendarbeit organisiert. „Da bei Gesellschaftsspielen doch unterschiedliche Personen zusammenkommen und es aufgrund der aktuellen Beschlüsse nicht möglich ist, die Gruppen zu mischen, haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, die Veranstaltung zu verschieben. Gerade jetzt wäre es schön, wenn für die Kinder und Jugendlichen etwas Ablenkung und Spaß geboten würde, jedoch muss dies noch etwas warten“, sagt Sigrid Scheiffele, Leiterin des Amtes für Bildung und Betreuung. Als Ersatztermin ist Samstag, der 10. April geplant, wobei das Angebot bis dahin durch eine Teststrategie ergänzt wird, damit ein sorgenfreies Spielen und Zusammensein möglich wird.

Stadtverwaltung organisiert Sammelbestellungen von Schnelltests

Damit in den Unternehmen selbst mehr Testungen durchgeführt werden können, bietet die Stadtverwaltung den Laupheimer Unternehmen an, sich an eine Sammelbestellung für Schnelltests zu beteiligen. So können sich die Unternehmen bis zum Montag, 29. März bei Barbara Klause, Wirtschaftsförderin der Stadt Laupheim zurückmelden. Die Rückmeldung kann per E-Mail über barbara.klause@laupheim.de oder per Fax an die Nummer 07392 704 232 erfolgen. Durch die Sammelbestellung können Unternehmen qualitativ hochwertige Selbsttests zu einem günstigeren Preis erhalten. Die Bestellung erfolgt über die Apotheken von Andreas Buck. Ab dem 6. April können die Unternehmen dann direkt in der Apotheke die von ihnen bestellten Schnelltests abholen und erhalten dort die Rechnung. Durch die Sammelbestellung soll ein höheres Testaufkommen in den Unternehmen gefördert werden, damit unerkannte Infektionen aufgedeckt werden und die Sicherheit in den Betrieben erhöht wird.

Hier finden Sie das Formular für die Sammelbestellung der Schnelltest.

Schnelltestmöglichkeiten an Schulen

Damit Infektionsketten früh und schnellstmöglich ermittelt und dadurch durchbrochen werden können, wurden und werden ebenfalls Schnelltestmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche an den Schulen angeboten. Dies gilt für alle Schulen in Laupheim und den Ortsteilen. Da die Erzieherinnen und Erzieher sowie die Lehrerinnen und Lehrer sich durch das Testangebot des Landes wöchentlich testen lassen können, ist es der Stadtverwaltung ein großes Anliegen, auch den Schülerinnen und Schülern ein Testangebot zu bieten. Die Schulen wurden über das Pilotprojekt zur Schnelltestung bereits informiert, welches vor allem an den weiterführenden Schulen angenommen wurde. So werden bereits seit letzter Woche Schnelltestschulungen an der Friedrich-Adler-Schule, dem Carl-Laemmle-Gymnasium sowie der Friedrich-Uhlmann-Schule durchgeführt. Die Friedrich-Uhlmann-Schule wird die Schnelltests für ihre Schülerinnen und Schüler direkt an der Schule durchführen. Um auch den Kindern im Grundschulalter eine Testmöglichkeit bieten zu können, wurde in Absprache mit den Ärzten in Laupheim und den Ortsteilen ein Angebot abgestimmt, die Kinder zweimal die Woche zu testen. Dabei fahren die Test-Teams direkt raus zu den Schulen und nehmen dort direkt die Proben. Da die längeren Teststäbchen für Kinder ungeeignet und Spucktests für die Kleineren nicht zu empfehlen sind, kommen Schnelltests zum Einsatz, bei denen ein Abstrich im vorderen Nasenbereich genommen wird. Dadurch kann schnell und einfach die Testung durchgeführt werden. Hierbei handelt es sich um ein freiwilliges Testangebot, niemand ist verpflichtet, sich testen zu lassen. Da jedoch diese Form von Schnelltests sehr leicht durchzuführen und weit weniger unangenehm ist als andere Tests, wäre es ideal, dass sich möglichst viel Kinder testen lassen. Denn durch eine höhere Testquote steigt auch die Wahrscheinlichkeit asymptomatische Infektionen zu ermitteln und Infektionsketten frühzeitig zu durchbrechen, wodurch der Präsenz-Unterricht sicherer werden könnte. Die Landesregierung hat am vergangenen Freitag, 19. März sehr kurzfristig beschlossen, dass nun auch die Kinder, die eine Grundschule besuchen, dort eine medizinische Maske tragen müssen. Allerdings hat das Land darauf verwiesen, dass aktuell für eine Übergangsphase noch Alltagsmasken genutzt werden können, wenn noch keine passenden medizinischen Masken für die Kinder vorhanden sind. Auch dies ist ein weiterer Baustein, um die Sicherheit aller an den Schulen zu erhöhen.

Amt für Brand- und Bevölkerungsschutz schult Kinder im Umgang mit Schnelltests

Seit Montag, 15. März dürfen die Laupheimer Schulen die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen sowie der Fünften und Sechsten Klassen wieder empfangen. Um auch der Schülerschaft ein Schnelltestangebot anbieten zu können, hat die Stadtverwaltung ein Pilotprojekt gestartet. Während die Schnelltests an der Friedrich-Uhlmann-Schule direkt durchgeführt werden, erhielten die Schülerinnen und Schüler des Carl-Laemmle-Gymnasiums und der Friedrich-Adler-Realschule am Montag, 15. März sowie Dienstag, 16. März eine Schulung zum richtigen Umgang mit Schnelltests. Diese wurden von den Mitarbeitern des Amtes für Brand- und Bevölkerungsschutz durchgeführt. Auch Andreas Bochtler, Feuerwehrkommandant und Leiter des Amtes für Brand- und Bevölkerungsschutz erklärte den Kindern und Jugendlichen den richtigen Gebrauch der Test-Kits. „Nachdem die Schule bereits am Montag für weitere Schülerinnen und Schüler geöffnet hat, derzeit allerdings noch keine flächendeckende Testung durch das Land ermöglicht werden, möchten wir mehr Sicherheit an den Schulen bieten. So haben wir die Spuck-Tests aus unserem städtischem Depot für die Kinder und Jugendlichen bereitgestellt, um die Zeit, bis Schnelltests vom Land geboten werden, zu überbrücken.“, sagt Andreas Bochtler. Auch hier ist das primäre Ziel potenzielle Infektionsketten zu unterbinden, indem asymptomatische Infektionen aufgedeckt werden. Nach der Schulung erhalten die Kinder und Jugendlichen nach Abgabe einer Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten den Schnelltest. Dieser soll mit Hilfe der Erziehungsberechtigten daheim durchgeführt werden. Damit die Kinder bereits einen Bezug zu den Tests erhalten, war die Schulung ein wichtiger Bestandteil. „Für Erwachsene ist es kein Problem, sich selbst zu testen. Jüngere Kinder brauchen da viel mehr Unterstützung. Daher war es uns ein wichtiges Anliegen, die Kinder und Jugendlichen mit den Schnelltests vertraut zu machen“, erklärt Andreas Bochtler. Seit Montag konnten in diesem Zuge bereits über 150 Schülerinnen und Schüler geschult und mit einem Schnelltest ausgestattet werden.

Erste Testung von Schülerinnen und Schülern an der Friedrich-Uhlmann-Schule

Nachdem seit Montag, 15. März die Schulen wieder für weitere Klassen – und damit wieder für mehr Schülerinnen und Schüler – geöffnet wurden, ist es den Schulen und der Stadtverwaltung ein wichtiges Anliegen, dass auch für die Schülerschaft ein Schnelltestangebot vorliegt. So ist seit dieser Woche ein Pilotprojekt gestartet, bei dem an den weiterführenden Schulen Schnelltests verteilt werden und ebenso in der Friedrich-Uhlmann-Schule auch direkt in der Schule zum Einsatz kommen. Bei sieben Schülern einer neunten Klasse stand am Dienstag, 16. März in der Früh erstmal der Schnelltest auf dem Schulplan. Rektor Andreas Trögele zeigte den Jugendlichen, worauf es bei dem Spuck-Schnelltest ankommt und wie dieser angewendet wird. Dazu zeigte der Rektor ein Video, das die Anwendung genau erklärte und ging mit den Schülerinnen und Schülern Schritt für Schritt die Anwendung durch. Nachdem die Jugendlichen die Tests soweit durchgeführt hatten, bestand für alle nach 15 Minuten Wartezeit Klarheit. Alle Tests zeigten ein negatives Ergebnis an. Bevor die Jugendlichen die Schnelltest heute testeten, probierte Andreas Trögele, zusammen mit einigen Lehrkräften, die Tests selbst aus, um herauszufinden, ob diese für die Schülerinnen und Schüler geeignet seien. Bei richtiger Handhabung weisen diese sehr gute Ergebnisse auf und können damit der Schülerschaft sowie den Lehrerinnen und Lehrern ein erhöhtes Sicherheitsgefühl in der Schule bieten. „In den vergangenen Monaten ist wirklich deutlich geworden, wie schlimm die Kinder und Jugendlichen darunter leiden, nicht in die Schule gehen zu können. Der soziale Kontakt in der Schule und das damit verbundene zwischenmenschliche Miteinander fehlen da komplett. Die Schule ist ein Ort, an dem einige auch mal von vielen anderen Dingen abschalten können. Das fehlt vielen gänzlich“, betont Andreas Trögele. Die Tests sollen dazu beitragen, dass die Schulen geöffnet bleiben können, da im Falle eines Corona-positiven Testes das jeweilige Kind sich in häusliche Quarantäne begibt und dadurch Infektionsketten verhindert werden können. Künftig sollen alle Kinder und Jugendliche, die eine Einverständniserklärung der Eltern dafür haben, sich in der Friedrich-Uhlmann-Schule einmal pro Woche testen. Die Schnelltestung wird dabei von den Lehrkräften begleitet und unterstützt. „Als Schule wollen wir ein Ort der Integration und der Gemeinschaft sein. Die Schulen durch die Testung sicherer zu machen und somit möglichst vielen Schülern Unterricht unter Pandemiebedingungen anzubieten, ist ein wesentlicher Bestandteil davon, um in eine gewisse Normalität zurückzukehren. Wir sind sehr dankbar, dass wir technisch wirklich super von der Stadtverwaltung ausgestattet wurden. So war der digitale Unterricht durch die zusätzlichen Tablets und die technische Ausrüstung sehr gut umsetzbar, allerdings wollten wir bereits vor der Pandemie mehr digitalen Unterricht nutzen. Aber Online-Unterricht ersetzt niemals die Schule und das Schulleben vor Ort. Denn unsere Stärke ist, dass wir nah am Kind sind. Das können wir nur, wenn wir zu diesem auch direkten Kontakt haben“, betont Andreas Trögele.

Städtisches Testangebot wird durch das Angebot des Seniorenzentrum Laupheim ergänzt

Ab Mittwoch, 17. März können sich Bürgerinnen und Bürger der Stadt Laupheim sowie der Ortsteile im Seniorenzentrum Laupheim mittels Antigen-Schnelltests testen lassen. Das Angebot gilt ebenso für Personen, die in Laupheim oder den Ortsteilen arbeiten. Getestet wird jeden Mittwoch von 13 Uhr bis 16 Uhr. „Wir sind überzeugt davon, dass das Testen wesentlich dazu beiträgt, weitere Ausbrüche zu verhindern, weshalb wir auch hier im Seniorenzentrum intensiv testen. Jeder unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden vor dem Dienstantritt getestet, genauso wie jede Besucherin und jeder Besucher. Nach Rücksprache im Team, wollten wir unsere freien Testkapazitäten auch für weitere Interessierten anbieten“, erzählt Bettina Michelis, Geschäftsführung des Seniorenzentrums Laupheim. „Frau Michelis ist auf mich zugekommen und wir haben dann alles Weitere in die Wege geleitet“, sagt Josef Schoch, Leiter des Dezernates Bildung, Betreuung und Soziales. So stellt die Stadtverwaltung die Schnelltests zur Verfügung, während die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums die Tests durchführen werden. Die Tests sind ebenfalls kostenfrei und es ist auch keine vorherige Anmeldung notwendig. Bei einem positiven Befund werden die Ergebnisse dem Gesundheitsamt direkt mitgeteilt, die betroffenen Personen müssen sich dann direkt und schnellstmöglich in häusliche Isolation begeben. Bei einem negativen Befund kann, auf Anfrage, ein Negativ-Attest ausgestellt werden. „Wir sind sehr dankbar über das Engagement und das zusätzliche Angebot des Seniorenzentrums Laupheims. So kann ein zusätzlicher Zeitraum abgedeckt und damit ein noch breiteres Testangebot ermöglicht werden“, freut sich Erste Bürgermeisterin Eva-Britta Wind.

Hygienekonzept und Zutrittsregelungen zur Landtagswahl am 14. März

Die Landtagswahl steht am kommenden Wochenende an. Hiermit will die Stadtverwaltung über die allgemeinen Hygienemaßnahmen und Zutrittsregelungen, die aufgrund der Corona-Pandemie am Wahltag gelten, informieren. So muss beim Betreten des Wahllokales folgendes beachtet werden:

Zwischen den Wähler/innen und Wahlhelfer/innen muss ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden.

Das Tragen einer FFP2/KN95/N95 oder vergleichbaren Maske (im Folgenden: FFP2-Maske) oder einer medizinischen Maske („OP-Maske“) nach § 10a Absatz 3 Satz 1 CoronaVO ist verpflichtend. Ausnahmen gelten nur für Kinder bis sechs Jahren sowie aus gesundheitlichen Gründen bei Vorlage eines ärztlichen Attests oder aus einem sonstigen zwingenden Grund. Sonstige zwingende Gründe sind absolute Ausnahmefälle, wie z. B. die Mund-zu-Mund-Beatmung bei Erster-Hilfe.

Die Händehygiene ist einhalten, so ist die Desinfizierung der Hände vor dem Betreten des Wahlraumes Pflicht, nach § 10a Absatz 3 Satz 4 CoronaVO.

Personen mit Corona-Symptomen sowie Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt mit einer Corona-infizierten Person hatten, haben keinen Zutritt zum Wahllokal. Sie können aber bis 15 Uhr am Wahltag Briefwahl beantragen.

Wählerinnen und Wähler, die sich ohne Attest (oder sonstigen zwingenden Grund) weigern, eine Maske zu tragen, sind nach der Corona-Verordnung nicht zur Wahl im Wahllokal zugelassen und erhalten keinen Zutritt zum Wahllokal. Am Wahltag selbst kann von diesen Personen auch nicht mehr Briefwahl beantragt werden, da weder eine Erkrankung noch eine Quarantäneanordnung vorliegt.

Die Stadtverwaltung bittet die Wählerinnen und Wähler, am Wahlsonntag, dem 14. März ihren eigenen Kugelschreiber zum Ausfüllen des Stimmzettels in das Wahllokal mitzubringen. Aufgrund der derzeitigen Pandemielage wird die Ergebnisermittlung nicht auf einer Leinwand im Foyer des Rathauses übertragen. Stattdessen können die Ergebnisse digital über die Startseite der städtischen Homepage ab 18:00 Uhr abgerufen werden. Für Fragen steht das Wahlamt per E-Mail unter wahlen@laupheim.de oder telefonisch unter 07392/704-122 oder 07392/704-161 gerne zur Verfügung.

Stadt weitet Testangebot aus

Nachdem das Angebot des kommunalen Covid-19- Schnelltestzentrums in der Mittelstraße 18 sehr gut angenommen wird, will die Stadtverwaltung das Testangebot noch zusätzlich ausweiten. So werden bereits ab kommenden Samstag, 13. März die Zeiträume für das Testen verlängert. Interessierte können sich nun von 10 Uhr bis 16 Uhr testen lassen. Die Stadtverwaltung bittet darum, den gesamten Zeitraum zu nutzen, da erfahrungsgemäß sich vor allem zu Beginn eine Schlange bildet, während später der Andrang nachlässt. Im Schnelltestzentrum kommen Antigen-Schnelltests zum Einsatz. Wer einen PCR-Test benötigt, muss sich entweder an eine Coronaschwerpunktpraxis oder an den Hausarzt wenden. Dasselbe gilt auch für Personen, die einen Verdacht haben oder bereits Symptome aufweisen. Um die Hausarztpraxen zu entlasten, stellt das Schnelltestzentrum auf Anfrage auch Atteste bei einem negativen Befund aus. „Derzeit befinden wir uns in einer kritischen Phase, da einerseits die langersehnten Lockerungen in unterschiedlichen Bereichen umgesetzt wurden, anderseits aber die Infektionszahlen weiterhin hoch sind und teils sogar steigen. Um die Lage wirklich im Blick zu behalten, sind die Tests unabdingbar. Die Erweiterung des Angebotes ist daher der folgerichtige Schritt“, erklärt Erste Bürgermeisterin Eva-Britta Wind. Die Tests sind kostenfrei und eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Das Angebot richtet sich an Bürgerinnen und Bürger der Stadt Laupheim sowie der Ortsteile und ebenso an Personen, die nachweislich in Laupheim oder den Ortsteilen arbeiten.

Ehrenamtliche ermöglichen Fahrdienst zum Impfen

Die Stadtverwaltung unterstützt seit dem 1. Februar Bürgerinnen und Bürger, die über 80 Jahre alt sind, beim Ausmachen eines Impftermins. Einige Senioren sind auf diese Unterstützung dringend angewiesen, da sie keine Angehörigen haben, die ihnen dabei helfen können. Bei diesem Angebot wird auch geklärt, ob die Senioren selbst den Termin in Ulm oder Ummendorf wahrnehmen können oder hierfür ein Fahrdienst benötigt wird. Einen solchen organisiert die Stadtverwaltung bei Bedarf ebenfalls. Bisher wurden 64 Fahrten angefragt, 30 Fahrten haben bereits stattgefunden. Die noch offenen Fahrten werden in der nächsten Zeit stattfinden. Dass der Fahrdienst überhaupt angeboten werden kann, ist dem Einsatz von Ehrenamtlichen zu verdanken. „Nachdem in der Presse über die Impftermin-Aktion berichtet wurde, haben sich einige Bürgerinnen und Bürger bei uns gemeldet und ihre Hilfe angeboten. Besonders freuen wir uns, dass auch junge Menschen diese Aktion unterstützen“, sagt Sigrid Scheiffele, Leiterin des Amtes für Bildung und Betreuung. Derzeit sorgen 13 ehrenamtliche Fahrer dafür, dass die Senioren ihren Impftermin entweder in Ulm oder in Ummendorf wahrnehmen können. Einer der ehrenamtlichen Fahrer ist Sven Halder: „Das Zeltlager vom Evangelischem Jugendwerk Laupheim hat eine Whatsapp-Gruppe und in der wurde gepostet, dass man sich bei dem Thema einbringen kann. Die Aktion fand ich gut und wollte mithelfen. Bisher hat auch immer alles gepasst, die Leute sind nett und freuen sich sehr über das Angebot.“ Auch das Ehepaar Hündgen hat diesen Service wahrgenommen. „Aufgrund meiner Hüfte kann ich selbst nicht fahren, meine Frau fährt schon länger nicht mehr Auto. Wir hätten sonst keine Möglichkeit gehabt, zu dem Impftermin zu kommen und sind daher sehr glücklich, dass alles so wunderbar geklappt hat“, freut sich Manfred Hündgen. „Von der Vereinbarung des Impftermins bis zum Fahrservice ist uns unkompliziert geholfen worden. Besonders toll finden wir, dass sich hier auch junge Menschen einsetzen. Die Fahrt mit Herrn Halder war sehr angenehm, daher möchten wir uns sehr gerne bei ihm und auch bei allen Beteiligten der Aktion für Ihre Hilfe bedanken“, sagt Ursula Hündgen. Bis nun die Impfung flächendeckend durch die Hausarztpraxen geregelt wird, werden noch ein paar Fahrten nach Ummendorf oder Ulm organisiert. „Wir sind überaus dankbar, dass es hier in Laupheim so viele hilfsbereite Menschen gibt, die sich gerne für andere einsetzen. Ob nun die Ehrenamtlichen oder die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne ihren tatkräftigen Einsatz könnten wir längst nicht so viel erreichen“, betont Sigrid Scheiffele.

Covid-19-Schnelltestzentrum in Laupheim

Um Infektionsketten erfolgreich zu unterbrechen und damit das Infektionsgeschehen einzubremsen, ist die Identifikation von infizierten Personen entscheidend. Mittlerweile können Antigenschnelltests eingesetzt werden, um vorliegende, asymptomatische Infektionen schnellstmöglich zu ermitteln. Als Ergänzung zur bisherigen nationalen Teststrategie hat die Stadt Laupheim unter der Leitung des Amtes für Brand- und Bevölkerungsschutz ein Covid-19-Schnelltestzentrum errichtet.

Dieses befindet sich im ehemaligen Rentschler Gebäude in der Mittelstraße 18. Getestet wird ab Dienstag, 2. März. Die Termine finden zweimal die Woche statt, jeweils am Dienstag von 17 Uhr bis 20 Uhr und am Samstag von 13 Uhr bis 16 Uhr. Für die Tests muss man sich vorab nicht anmelden, zudem sind die Tests kostenfrei.

„Derzeit ist das Testen die einzige Möglichkeit, um das Pandemiegeschehen vor Ort maßgeblich zu beeinflussen. Da durch die Testung auch Personen herausgefiltert werden, die ohne Symptome mit dem Coronavirus infiziert sind, werden die Infektionszahlen vor Ort zwar dementsprechend ansteigen, die Pandemielage wird dadurch jedoch sicherer“, sagt Erste Bürgermeisterin Eva-Britta Wind. Das Angebot richtet sich an Bürgerinnen und Bürger der Stadt Laupheim sowie der Ortsteile und ebenso an Personen, die nachweislich in Laupheim oder den Ortsteilen arbeiten. Testen lassen kann sich jeder, der symptomfrei sowie keine Kontaktperson ist und zudem keine andere Möglichkeit hat, sich testen zu lassen. Personen, die anderweitig testberechtigt sind, wie beispielsweise Lehrer oder Erzieher, sollen weiterhin das bestehende Testangebot in den Arztpraxen wahrnehmen, um die begrenzten Ressourcen für andere freizuhalten. Personen, die Symptome aufweisen oder als Kontaktpersonen gelten, müssen sich an ihren Hausarzt oder eine Coronaschwerpunktpraxis wenden. Das Covid-19-Schnelltestzentrum dient als langfristige Erweiterung bzw. Ergänzung zur bisherigen nationalen Teststrategie und soll diese ausdrücklich nicht ersetzen. Um zu Beginn eine Überlastung zu vermeiden, bittet die Stadtverwaltung darum, dass sich nur Personen testen lassen, die einen wichtigen Anlass für eine Testung haben (z.B. einen Besuch bei Angehörigen, die der Risikogruppe angehören) oder sich versichern wollen, nicht an einer asymptomatischen Infektion zu leiden. „Bei einem konkreten Verdacht sind die Coronaschwerpunktpraxen bzw. Hausarztpraxen zuständig. Es ist uns ein großes Anliegen mit dem Zentrum den Personen ein Testangebot zu bieten, die sonst keines hätten“, erklärt Dr. David Albrecht, Feuerwehrarzt der Stadt Laupheim und medizinischer Leiter des Covid-19-Schnelltestzentrums. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, wenn nicht alle Interessierten sofort getestet werden können. Bei der Durchführung der Test wird die Stadtverwaltung durch das Deutsche Rote Kreuz erheblich unterstützt. „Das DRK und die städtische Feuerwehr haben seit jeher eine gute und enge Zusammenarbeit. Für uns war klar, dass wir auch dieses Projekt sofort unterstützten“, sagt Rafael Mangold, Bereitschaftsleiter des DRK Laupheim. Dank der sehr guten Zusammenarbeit zwischen DRK und der Stadtverwaltung kann das Zentrum schon ab März in Betrieb gehen. „Nachdem kürzlich in einer städtischen Betreuungseinrichtung die britische Mutation des Coronavirus nachgewiesen wurde, war uns klar, dass wir schnellstmöglich handeln müssen. Wir sind daher sehr froh, dass wir in kürzester Zeit nicht nur den passenden Standort gefunden haben, sondern alles Organisatorische rund um das Zentrum so rasch auf die Beine stellen konnten“, betont Andreas Bochtler, Feuerwehrkommandant und Leiter des Amtes für Brand- und Bevölkerungsschutz.

Informationen zu Schnelltests  

Nachdem das Bundesinstitut für Arzneimittel am Mittwoch, 24. Februar die ersten Laien-Schnelltests zugelassen hat, werden für Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Wochen Selbsttestungen möglich sein. Diese Tests können, sobald diese geliefert wurden, unter anderem in Apotheken erworben werden. Aktuell bieten die Apotheken in Laupheim keine Durchführung von Schnelltests in ihren Räumlichkeiten an. Eine Durchmischung von Risikopatienten, die ihre Medikamente abholen, und eventuell Covid-Positiven, die zum Test erscheinen, muss vermieden werden. Bis nun einzeln abgepackte Laien-Schnelltests für die Abgabe zur Verfügung stehen, gibt es für verschiedene Gruppen unterschiedliche Testangebote. Menschen, die Corona-Symptome aufweisen, Kontaktpersonen sind oder den Verdacht haben, sich infiziert zu haben, müssen sich an ihren Hausarzt oder eine Coronaschwerpunktpraxis wenden. Personen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit ein Testangebot haben, wie Erzieher, Pfleger oder Lehrer, sollen diese Angebot nutzen. Bürgerinnen und Bürger Laupheims und der Ortsteile, auf die die genannten Kriterien nicht zutreffen, können sich im Covid-19-Schnelltestzentrum testen lassen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass sich dort im Moment nur Personen testen lassen sollten, die einen wichtigen Anlass für eine Testung haben (z.B. einen Besuch bei Angehörigen, die der Risikogruppe angehören) oder sich versichern wollen, nicht an einer asymptomatischen Infektion zu leiden. Um auch die Betreuungseinrichtungen noch besser zu schützen, werden nächste Woche auch Erzieherinnen und Erzieher vom DRK geschult, um dezentral in den Einrichtungen Schnelltests durchführen zu können.

Britische Mutation des Coronavirus festgestellt

Am Mittwoch,17. Februar wurden in einer städtischen Betreuungseinrichtung Corona-Infektionen nachgewiesen. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um das bisherige Coronavirus, sondern um die britische Mutation, die sog. englische B 1.1.7. Variante. Diese gilt als besonders ansteckend, da die Viren durch die Mutation leichter in die Wirtszellen eindringen können. Aus diesem Grund bleibt die gesamte Einrichtung bis Freitag, 26. Februar komplett geschlossen. Da die Ansteckungsgefahr bei der britischen Mutation weit höher ist als bei dem bisherigen Coronavirus, sind nicht nur die Kinder sowie Erzieherinnen betroffen, die die Einrichtung seit dem 10. Februar besuchten, sondern ebenso deren Haushaltsangehörigen. Das bedeutet, die Quarantäne gilt auch für Eltern, Geschwister und Partner. Hierbei ist hervorzuheben, dass die Quarantäne nur für die Kinder gilt, die ab dem 10. Februar in der Notbetreuung waren. Eine vorherige Freitestung ist für die Kinder nicht möglich. Die Erziehungsberechtigten wurden bereits informiert.

Stadtverwaltung unterstützt Senioren beim Ausmachen von Impfterminen  

Um sich in Ulm oder Ummendorf gegen das Coronavirus impfen zu lassen, muss zuvor telefonisch oder per E-Mail ein Termin vereinbart werden. Leider gestaltet sich die Terminvergabe derzeit sehr schwierig, denn die Nachfrage nach dem Impfstoff überragt bei weitem das Angebot. Die freien Termine sind in der Regel immer schnell ausgebucht. Das Vereinbaren eines Impftermins ist gerade für Senioren, die keine Unterstützung durch Angehörige haben, besonders herausfordernd. Die Stadtverwaltung möchte genau diese Personen unterstützen. So können sich Interessierte bei der Stadtverwaltung telefonisch unter 9680014, 9680017 oder 9680024 melden. Die Leitungen sind von Montag bis Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr besetzt.  Hierbei gilt Folgendes zu beachten: Interessierte Senioren können sich melden und Ihre Daten angeben, jedoch werden die Termine nicht direkt vereinbart. Die Telefonnummer dient zunächst zur Aufnahme der Daten, die für die Anmeldung benötigt werden. Die Termine werden dann separat von den Mitarbeitern ausgemacht und die Interessierten erhalten dann ein Anschreiben mit dem jeweiligen Ort und Impfdatum per Post. Da der Impfstoff aktuell nicht in der gewünschten Menge an die Impfzentren verteilt werden kann und daher weniger Termine angeboten werden, können wir natürlich auch nur die Termine weitergeben, die wir vereinbaren können. Dafür bitten wir um Verständnis.  Ebenso kann es auch bei uns zu besetzten Telefonleitungen kommen, wenn mehrere Personen gleichzeitig anrufen. Um Wartezeiten zu vermeiden, wäre es ideal, wenn sich Interessierte nach und nach telefonisch melden würden. Da derzeit Personen über 80 Jahre zuerst geimpft werden, richtet sich dieses Angebot speziell an die über 80-jährigen, die dringend Hilfe beim Ausmachen eines Impftermins brauchen.

Besuch des Rathauses nur noch mit medizinischer Maske

Um den Gesundheitsschutz für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter zu erhöhen, gilt ab Montag, 1. Februar, dass Termine im Rathaus nur noch mit einer medizinischen Maske wahrgenommen werden können. Als medizinische Masken gelten OP-Masken sowie FFP2 und FFP3 Masken. Stoffmasken, Schals, Loops oder Gesichtsvisiere dürfen nicht mehr genutzt werden.

Termine im Rathaus werden erst nach telefonischer Terminvergabe wahrgenommen

Im Sinne des Infektionsschutzes bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger bei Anliegen zuvor einen telefonischen Termin mit den jeweiligen Ansprechpartnern auszumachen. Dies sorgt für einen reibungsloseren Ablauf und verhindert unnötige Wartezeiten für die Besucherinnen und Besucher. Sobald das Rathaus wieder für den regulären Besucherverkehr geöffnet wird, wird dies über die Presse und die Homepage der Stadt Laupheim bekannt gegeben.